Typewriter Fonts

Typewriter-Fonts: Das besondere Flair für Ihre Gestaltungen

Typewriter Fonts
Die Schreibmaschine, über viele Jahrzehnte das Sinnbild der Bürokommunikation, hat lange ausgedient. Ihre ganz besondere, typografische Ästhetik wird aber nach wie vor immer wieder gerne simuliert. Die in der Regel auf einer einheitlichen Breite gestalteten Buchstaben bilden dabei einen angenehmen Kontrast zu den ansonsten perfekt gesetzten, digitalen Schriften. Typewriter-Fonts umweht das Retrofeeling der Bürokommunikation. Sie reproduzieren die Ästhetik des individuell im Büro gefertigten Schriftstücks und füllen damit eine Lücke zwischen dem persönlichen, handgeschriebenen Brief und der sauber gesetzten Massendrucksache. Ein besonderer gestalterischer Ausdruck, dessen sich zum Beispiel das Magazin „Der Spiegel“ über viele Jahre im Editorial bediente.
Typewriter-Fonts haben aber noch einen zweiten Anknüpfungspunkt. Auch die ersten digitalen Computer-Schriften waren Monospaced und auf die grundlegenden Buchstabenformen beschränkt. Ihr pures, digitales Flair wird zum Beispiel in Teilen der Musik- und Partyszene nach wie vor hoch geschätzt.
Wir stellen Ihnen im Folgenden zwei ganz besondere Vertreter des Genres etwas genauer vor.


Univers Next Typewriter

Univers Next Typewriter

Die humanistische Sans Serif Univers® wurde in den 1950er Jahren von Adrian Frutiger entworfen und erfreut sich seitdem ungebrochener Beliebtheit. Ende der 1990er Jahre wurde eine grundlegende Überarbeitung der Schrift durch Frutiger und Akira Kobayashi veröffentlicht und später in Univers® Next umbenannt.
Univers® Next Typewriter ist eine Unterfamilie mit fester Buchstabenbreite und entsprechend angepassten Buchstabenformen. Auffälligste Änderungen sind die serifenähnlichen Querbalken an schmalen Buchstaben wie dem „i“, „j“ oder „l“.
Univers Next Typewriter verbindet den freundlichen Charakter der Univers mit dem Charme einer Schreibmaschinenschrift. Nutzen Sie die Schrift zum Beispiel für kurze Anmerkungen, Nachrichten oder die direkte Ansprache der Kunden. Aber auch in Überschriften können die markanten Formen der Univers Next Typewriter die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.


OCR A Tribute

OCR A Tribute

Ursprünglich wurde OCR-A als erste maschinenlesbare Schrift in den 1960er Jahren von der USA-Regierung in Auftrag gegeben. Gerade wegen ihrer teilweise etwas eigenwilligen, technischen Formen fand die Schrift auch für viele andere Anwendungen ihre Freunde. 2006 nimmt sich Miriam Röttgers die Schrift vor, überarbeitet und ergänzt die Buchstaben und veröffentlicht die OCR A Tribute™. Die Schrift liegt in zwei Versionen, einer monospaced und einer proportionalen, mit jeweils drei Strichstärken vor. Um den Raum besser zu nutzen, zeigen die Buchstaben der monospaced-Version die für dieses Genre typischen Änderungen und betonen damit den besonderen Charakter der Schrift. Etwas ungewöhnlich für dieses Genre, ergänzt Röttgers auch Mediäval-Ziffern.
Mit ihrer technischen, futuristischen, digitalen Ausstrahlung hat sich OCR A Tribute einen festen Platz im Herzen der Gestalter erobert. In den letzten Jahren hat vor allem das Genre der elektronischen Musik diese Schrift für sich entdeckt.

Verwandte Produkte

US$ 297
In den Warenkorb