Gerard Unger
Er gestaltete Briefmarken, Münzen, Magazine, Zeitungen, Bücher, Logos, Corporate Identities, Jahresberichte, sonstige Veröffentlichungen und entwarf viele Schriften.
Im Jahr 1984 erhielt er den Hendrik-Werkman-Preis, 1988 den Gravisie-Preis, 1991 den Maurits Enschedé-Preis und 2009 den Sota-Award.
Im Jahr 2013 erwarb er an der Universität Leiden den Doktortitel. Thema seiner Doktorarbeit war Alverata, eine zeitgenössische Schrift mit Wurzeln aus der Romanik (±1000–1200) und dem frühen Europa. Er verfasste Artikel für die Fachpresse, für Typografie-Zeitschriften sowie für zahlreiche größere Publikationen wie zum Beispiel „Terwijl je leest“, die ins Italienische, Englische, Deutsche, Spanische und Koreanische übersetzt wurde. Außerdem hält er zahlreiche Vorlesungen über Schriftdesign und verwandte Themen.