Serifenlose Schriften nennt man “Sans Serif-Schriften”, sie sind die beliebtesten Textschriften. Klassische Sans Serif-Schriften wie Helvetica und Univers haben in den letzten Jahren eine starke Renaissance erlebt und sind momentan gerade in der Werbung wieder voll im Trend.
Schreibschriften zeichnen sich durch eine persönliche Note aus; zu ihnen gehören Kalligrafie- und Handschriften. Sie sind perfekt für den Einsatz bei Einladungen, Grusskarten, Überschriften und sehr kurzen, aussagekräftigen Texten geeignet. Sie umfassen klassische, fliessende Schriften für elegante Gestaltungen bis hin zu fröhlichen Fonts mit runden Formen und einem frischen, dynamischen Aussehen.
Serifen-Schriften haben kleine Querstriche am Ende der Buchstabenbalken. Klassische Serifenschriften werden auch heutzutage noch vorwiegend für die Mengentexte im Zeitungsbereich verwendet. Auch bei Büchern und Magazinen, bei denen eine gute Lesbarkeit im Vordergrund steht, sind sie nicht wegzudenken.
Sonderzeichen-Schriften sind inzwischen unverzichtbar, um verschiedenste grafische Anwendungen zu illustrieren. Symbole kommunizieren schnell, einfach und oft auch universell. Auch kann es für Designer einfacher sein, für komplexe Grafiken vektorisierte Zeichen zu verwenden, besonders, da dies bei großen Satzgrößen ohne Qualitätsverlust möglich ist ... und das alles trotz der Erstellung kleiner, digitaler Datensätze.
Perfekt geeignet für lange Texte, bei denen eine gute Lesbarkeit gewährleistet sein muss, wie bei Büchern, Zeitungen und Magazinen.
Für arabische Schriften wird ein arabisches Betriebssystem benötigt, da die Texteingabe von rechts nach links erfolgt (ausser im OpenType-Format).
Die verwendeten Applikationen müssen ebenfalls die arabische Spracheingabe unterstützen. Zu den Programmen, die dies unterstützen, gehören “Nisus Write Multilingual®” und “PageMaker® ME”.
Handschriften gewinnen immer mehr an Popularität. Obwohl gesetzt wirken sie wie mit der Hand geschrieben und dadurch ungezwungener als traditionelle kalligrafische Schriften. Durch ihren originellen, unkonventionellen Charakter eigenen sie sich perfekt für Gestaltungen zum Valentinstag, für Geburtstags- und Grusskarten oder für auffällige Überschriften. Bei Anzeigen und Postern sind diese Schriften ein absolutes Muss in der modernen Produktgestaltung.
Die graziösen, fliessenden Formen machen kalligrafische Schriften elegant und kraftvoll, wodurch sie sich ideal für die Gestaltung traditioneller, edler Drucksachen, wie z. B. formelle Einladungen, eignen.
Gebrochene Schriften basieren auf gotischen Buchstaben und später mittelalterlicher Kalligraphie. Die Stilrichtungen reichen von den Anfängen des gotischen Drucks bis zu verzierten gotischen Schriften des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Diese Kategorie umfasst ebenso Schriften mit einem gotischen Aussehen, die jedoch von modernen Designern entworfen wurden. Frakturschriften enthalten das ß-Zeichen sowie Ligaturen (ch, sch, tz, etc.) und haben eine schmalere Zeichenbreite als Schriften im romanischen Stil. Unsere Auswahl umfasst Schriften im “Old English”-Stil sowie Frakturschriften.