Die Volta ist eine robuste Schrift aus den 1950er-Jahren. Als eine Neubelebung der Stile, die um die Jahrhundertwende in Mode gewesen waren, entwarfen die Designer der Schriftgießerei Bauer, Walter Baum und Konrad Bauer, diese Schriftfamilie im Jahr 1955. Die Formen der Buchstaben der Volta sind denen der
modernen Barock-Antiqua-Schriften wie der
Cheltenham und der
Century verwandt. Entstanden nach den Klassischen Antiqua-Schriften (z.B. den
Bodoni)-ähnlichen, entsprechen die modernen Barock-Antiqua-Schriften mehr dem Zeitgeist des späten 19. Jahrhunderts und waren typografische Umsetzungen der modernen Technologien. Zum Beginn der Massenproduktion mussten Typografen und Drucker zu Anfang des 20. Jahrhunderts mit größeren Druckauflagen auf billigerem Material fertig werden. Die robusten Buchstabenformen der modernen Barock-Antiqua-Schriften waren eigens dafür ausgelegt, dies zu kompensieren; doch ganz unabhängig davon, waren es auch geniale Schöpfungen.
Von Anfang an wurden die neuen, seltsamen Formen für die Verwendung in der Werbebranche adaptiert. Dank ihrer robusten Gestalt machten sie in praktisch allen Größen eine gute Figur. Beim Design der Volta wurde ganz klar von den Anforderungen der Werbung ausgegangen. Die Mittellänge der Buchstaben ist größer als dies normalerweise bei Serifenschriften der Fall ist. Es wird empfohlen, die Volta ausschließlich für kürzere Textpassagen in über 12 Punkt zu verwenden. In Volta gesetzte Headlines ziehen garantiert die Aufmerksamkeit auf sich! Die Volta ist mit vier verschiedenen Schriftschnitten ausgestattet: Regular, Medium, Medium Italic und Bold.