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Morris Fuller Benton – born 30. 11. 1872 in Milwaukee, USA, died 30. 6. 1948 in Morristown, USA – engineer, type designer.
After training as a mechanic and engineer, Benton jointed the ATF, where he became type designer and in-house designer with ATF.
Fonts: Benton developed over 200 alphabets, all of which were published by ATF, including Century roman (with Theodor Low de Vinne, 1885), Mariage (1901), Alternate Gothic (1903), Franklin Gothic (1903–12), Cheltenham® (1904), Clearface® [...]
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Old English Value Pack for instant download available Blackletter typefaces evolved out of Northern Europe's medieval manuscript tradition. Grouped into four sub-families (Textura, Fraktur, Bastarda, and Rotunda), this style of type is characterized by the wide-nibbed pen strokes that are make its letterforms. Often heavy, these strokes leave a “black” color on the page. The German term for Blackletter, gebrochene [...]
Old English Value Pack for instant download available Blackletter typefaces evolved out of Northern Europe's medieval manuscript tradition. Grouped into four sub-families (Textura, Fraktur, Bastarda, and Rotunda), this style of type is characterized by the wide-nibbed pen strokes that are make its letterforms. Often heavy, these strokes leave a “black” color on the page. The German term for Blackletter, gebrochene [...]
Andere Schriftfamilien vom selben Designer ...
Über Mariage Schriftfamilie ...
Designer: Morris Fuller Benton, 1901
Die Mariage Schriftfamilie ist in der Assorted Collection-Bibliothek enthalten.
Morris Fuller Benton, der führende Designer bei der American Type Founders, entwarf die Mariage 1901. Diese Schrift, die über die letzten 100 Jahre unter den verschiedensten Namen verkauft wurde, ist eine gebrochene Schrift, die als Old English eingestuft wird. Gebrochene Schrift ist eine Sammelbezeichnung für alle Drucktypen, die sich aus der mittelalterlichen Manuskripttradition Nordeuropas entwickelten und bei denen die Rundungen der Minuskeln ¿gebrochen¿ wirken. Die Buchstaben sind in der Regel sehr stark gebogen und verzerrt. Es wird eine Menge Tinte verwendet, weshalb die gedruckten Seiten sehr schwarz wirken (vgl. den engl. Begriff ¿blackletter type¿). Der Old English-Stil ist eine Untergruppe der gebrochenen Schriften, der ins Jahr 1498 zurückreicht, als Wynken de Worde die gotische Textura-Schrift in England einführte. In Deutschland und in anderen Teilen Kontinentaleuropas war die Textura seit der Erfindung der Buchdruckerkunst durch Gutenberg weit verbreitet. Die italienischen Drucker verwendeten sie nur bis etwa 1470, doch im Norden blieben die Textura-Schriften bis zur Erfindung der Fraktur in 1517 in Nürnberg im Einsatz. Die Mariage ist eine stark klassizistisch angehauchte Old English. In der Zeit von Königin Viktoria hegten Künstler und Schriftgestalter eine große Bewunderung für die ästhetischen und moralischen Werte des Mittelalters, die sich so stark vom Industriezeitalter unterschieden. Doch taten sie sich mit dem Lesen der mittelalterlichen Textura-Buchstaben schwer, weshalb sie diesen alten Stil ¿modernisierten¿. Für uns Heutige ist das keine ¿Modernisierung¿ mehr, weshalb wir von Klassizismus sprechen.
Bentons Design für ATF orientiert sich an den viktorianischen Auslegungen der Textura-Buchstaben. Ein Beispiel eines solchen viktorianischen Designs ist die Old English , eine Wiederbelebung dieses Genre aus dem Jahr 1990. Old English-Schriften haben oft ein völlig anderes Aussehen als andere gebrochene Schriften. Als Illustration für diese Behauptung möge ein Vergleich zwischen der Mariage mit einer klassischen deutschen Fraktur dienen, der Fetten Fraktur , eine Schwabacher, oder einer beliebten kalligrafischen gotischen Fraktur des frühen 20. Jahrhunderts, der Wilhelm Klingspor Gotisch .
Vor allem in den USA gelten die klassizistischen Old English-Schriften als die Vermählung zwischen Tradition und journalistischer Integrität. Die Mariage eignet sich wunderbar für Zeugnisse, Preisverleihungsdokumente und Newsletters.
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