Die ITC Quay Sans® Schriftfamilie ist in der
ITC Collection-Bibliothek enthalten.
Der Designer David Quay aus London entwarf die ITC Quay Sans im Jahr 1990. Als eine der Vorläuferinnen der langen Liste von funktionellen serifenlosen Linear-Antiqua-Schriften, die seit den 1990er-Jahren in Europa so beliebt sind, basiert die ITC Quay auf den Proportionen der
Grotesk-Schriften des 19. Jahrhunderts. Die serifenlosen Linear-Antiqua- oder Groteskschriften fanden ihren Höhepunkt in den 1950er-Jahren mit der
Helvetica.
Die ITC Quay Sans besteht aus sehr schlichten, gut lesbaren Buchstaben. Die Strichstärken der einzelnen Buchstaben variieren kaum. Mikroskopische Verbreiterungen am Ende jedes Abschlusses verleihen dem Alphabet ein wenig mehr Dimension. Dadurch wird die Monotonie vermieden, die droht, wenn viele Buchstaben mit (quasi-) Gleichzugcharakter in längeren Texten aneinander gereiht werden. Die ITC Quay Sans ist eine sehr gut lesbare Schrift, die fast in allen Größen gut funktioniert.
Die ITC Quay Sans enthält die folgenden sechs Schriftschnitte: Book, Book Italic, Medium, Medium Italic, Black und Black Italic. Die ITC Quay Sans hat Ähnlichkeit mit Hans Eduard Meiers
Syntax sowie Tim Ahrens'
Linotype Aroma.