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Caslon™ Antique Schriftfamilie

- von Berne Nadall
Linotype usage sample for
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Caslon™ Antique Roman (Assorted Collection)
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Preis ab: 26,00 US$
   
   

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Designer Berne Nadall (born 1869) created the font Caslon™ Antique in 1896–98. The font was brought out by the American type foundry Barnhart Bros & Spindler. It doesn't bear any resemblance to Caslon, but has the quaint crudeness of what people imagine type looked like in the eighteenth century. Use Caslon AntiqueDH™ for that "old-timey" effect in graphic designs. It looks best in large sizes for titles or initials. The Englishman William Caslon punchcut many roman, italic, and [...]

Über Caslon™ Antique Schriftfamilie ...

Linotype usage sample for
Designer: Berne Nadall, 1896-1898
Die Caslon™ Antique Schriftfamilie ist in der Assorted Collection-Bibliothek enthalten.
Die Caslon wurde im Jahre 1725 von dem Engländer William Caslon (1672-1766) geschnitten. Er ließ sich dabei von den niederländischen Schrifttypen Christoffel van Dijcks beeinflussen. Dessen Schrift hatte gegenüber der französischen und der venezianischen Renaissance-Antiqua eine vergrößerte Mittellänge, keine übertriebenen Spitzen und war somit strapazierfähiger. Von van Dijcks Ansätzen ausgehend schuf Caslon sein eigenes Alphabet-die erste wirkliche englische Antiqua. Mit dieser gelang es Caslon die holländischen Schriften vom englischen Markt zu verdrängen. In der Historie diente sie lange Zeit als "Schrift des Königs". Auch die amerikanische Unabhängigkeitserklärung wurde aus der Caslon gesetzt. Die Einzelbuchstaben der Caslon waren weder eine einmalige Neuheit noch absolut vollkommen, vielmehr ist ihr Erfolg auf ihre Zweckmäßigkeit zurückzuführen. Sie besitzt eine ausgezeichnete Lesbarkeit und ein harmonisches, sehr lebendiges Gesamtbild. Besonders die tropfenförmigen Endungen des gemeinen a, c und f tragen zu ihrem charakteristischen Schriftbild bei. Neben der Baskerville gilt die Caslon als Inbegriff der englischen Barock-Antiqua. Gegen 1800 geriet sie allmählich in Vergessenheit. 1892 jedoch wurde die Caslon von einer gerade neu erschienenen Zeitschrift, der Vogue, wiederentdeckt und erlebte ein Comeback. In den folgenden Jahren bis in die heutige Zeit kam es daraufhin zu zahlreichen Nachschnitten. Gerade in letzter Zeit wurde besonders versucht, wieder an die Ursprünge des barocken Originals anzuknüpfen. So kann man heute davon ausgehen, daß jede Caslon anders ist.
Die Caslon Antique von Berne Nadall erschien 1895. Diese Variante hat außer dem Namen nur noch einen geringen Bezug zum Original. Die Wirkung von handgeschnittenen Satzmatrizen soll durch die bewußt unexakt nachgebildetet Außen- und Innenformen der Buchstaben erreicht werden. Es empfiehlt sich daher diesen Schriftgrad in Überschriften und sparsam in kleinen Textanwendungen einzusetzen.

Caslon is a trademark of The Monotype Corporation and may be registered in certain jurisdictions.

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Fax:+49 (0) 6172 484-499
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Seite zuletzt bearbeitet: 2007-01-04