Akko® Schriftfamilie


Entworfen von Akira Kobayashi (2011)

Akko

Akko

Alles Wissenwerte zur Akko



Akko Anwendungsbeispiel

Die neuen Schriften Akko und Akko Rounded – industriell, freundlich, originell
Seit 2001 ist Akira Kobayashi für Linotype als künstlerischer Leiter tätig und hat in dieser Zeit schon viele große Schriftfamilien überarbeitet und erweitert. So entstanden zum Beispiel in Zusammenarbeit mit Adrian Frutiger Avenir® Next, mit Hermann Zapf Optima® nova – um nur einige zu nennen. Auch wenn sein schriftkünstlerisches Geschick und Können maßgeblich zum Erfolg der neu aufgelegten Schriften beitrug, waren die endgültig fertiggestellten Versionen nicht sein originale Schöpfung. Nun ist die Akko™-Schriftfamilie seit langer Zeit das erste neue Design von Akira Kobayashi – und das Warten hat sich gelohnt.
Erste Schriftentwürfe der Akko
Erste Schriftentwürfe der Akko

Von der konzeptionellen Idee zur fertigen Schrift
Seit Anfang 2010 arbeitet Akira Kobayashi an Akko, deren Name übrigens aus den beiden Anfangsbuchstaben seines Vor- und Nachnamens gebildet wurde. „Meine ursprüngliches Konzept bestand darin, eine serifenlose Schrift mit abgerundeten Ecken zu gestalten. Dann stellte ich mir ein eher industrielles Design vor, etwa in der geradlinigen Art der DIN Next™, jedoch mit gewölbten Querstrichen und weichen Proportionen”, so Akira Kobayashi.
Um den eher nüchternen, industriellen Ansatz sowie die weichere, freundlichere Variante umsetzen zu können, gestaltete Akira Kobayashi zwei Schriftfamilien in einer: Akko und Akko Rounded. So kann man Akko und Akko Rounded als die perfekte stilistische Mischung zweier Schriften im Stil der nüchternen, sachlichen DIN Next und der eher organischen Cooper Black™ ansehen.
Vergleich DIN Next, Akko Rounded, Cooper Black
Der Vergleich von DIN Next, Akko Rounded und Cooper Black zeigt, daß Akko stilistisch zwischen den beiden anderen Schriften anzusiedeln ist

Präzise, durchdachte Feinarbeit für eine exzellente Schriftdarstellung
Akko und Akko Rounded verfügen über schlichte, kompakte Buchstabenformen, somit kann die Schriftfamilie innerhalb des Layouts platzsparend eingesetzt werden. Akira Kobayashi legte desweiteren besonderen Wert auf das Design der Punzen und der Verbindungsstellen von Strichen. Die sanft gerundeten diagonalen Striche bei Buchstaben wie dem A, V, K, v und y gewährleisten, daß keine dunklen Flächen innerhalb des Textes zur Wirkung kommen. Dadurch wirkt das Schriftbild gleichmäßig, offen und freundlich.
Vergleich Akko, DIN Next, Neue Helvetica
Vergleicht man Akko mit DIN Next und Neue Helvetica, wird deutlich, daß die diagonalen Linien bei DIN Next und Neue Helvetica gerade sind, bei Akko jedoch leicht nach außen gebogen
Vergleich der An- und Abstriche
Die An- und Abstriche bei Akko sind offener gehalten als bei DIN Next und Neue Helvetica, dadurch wirkt die Schrift heller und leichter
Vergleich der Punzen
Auch die Punzen sind bei Akko offener gestaltet, dies erhöht die Lesbarkeit, der Text wirkt gleichmäßig, ohne dunkle Flächen

Von echten Ligaturen bis zur umfangreichen Sprachunterstützung wurde an alles gedacht
Akira Kobayashi stattete seine Schriftfamilie Akko mit umfangreichen Ligaturen aus. Neben den klassischen, historischen c-t und s-t-Ligaturen verfügt Akko auch über die c-h, c-k und s-c-h-Ligaturen für den deutschen Sprachraum.
Beispiele der Verwendung von Akko mit und ohne Ligaturen
Beispiele der Verwendung von Akko ohne und mit Ligaturen
Akko und Akko Rounded sind jeweils mit sechs Strichstärken von Thin Black erhältlich, alle mit eigenen Kursiven. Die Schriftfamilie ist im OpenType Pro-Format erhältlich, dies ermöglicht das automatische Einfügen von Ligaturen und Sonderzeichen. Die meisten zentraleuropäischen sowie viele osteuropäische Sprachen werden unterstützt.


Auf der nächsten Seite sehen Sie Anwendungsbereiche und -beispiele