Die Kontruktivistischen
Nachdem die fortschrittlichen Künste in der Sowjetunion als „linksabweichlerisch” verboten wurden und die Faschisten ab 1933 fortschrittliche Kunst als „Kulturbolschewismus” verboten und verfolgten, war die Entwicklungslinie in vielen Ländern unterbrochen. In der Schweiz und in den USA konnten viele emigrierte Gestalter die konstruktiv-rationalen Prinzipien weiter ausbauen. Und so konnten in den 40er Jahren, trotzdem nach dem zweiten Weltkrieg die expressive und surrealistische Kunst offiziell viel schneller rehabilitiert wurde, die konstruktivistischen20er Jahre durch die von Max Bill, Richard P. Lohse, Anton Stankowski u. a. entwickelte „Konkrete Kunst” fortgesetzt und erweitert werden. Ein neuer Höhepunkt wurde in den 60er Jahren durch die „Op-Art” geschaffen, und endgültig war wohl zu sehen,daß der Konstruktivismus keine vorübergehende Mode,sondern eine wichtige, vielleicht die wichtigste gestalterische Kraft des 20. Jahrhunderts ist.

Walter Dexel: Lenin, 1933

Johannes Molzahn: Ökonomie der Reklame-Mechane, 1926

Walter Dexel: Plakat

Walter Dexel: Lenin, 1933

Johannes Molzahn: Ökonomie der Reklame-Mechane, 1926

Walter Dexel: Plakat
Hier sehen Sie eine Auswahl an Schriften mit einer konstruktivistischen Anmutung aus unserem Angebot: