Die Kontruktivistischen

In der Typografie hatte die konstruktivistische Arbeitsweise Auswirkungen sowohl beim Entwerfen neuer Alphabete als auch bei der Umsetzung und Gestaltung der Texte.


Kurt Schwitters: Ein-alphabetische Anzeige, 1927

So wie in der freien Kunst bisherige Inhalte in Frage gestellt und durch neue ersetzt wurden, war die konstruktivistische Schriftauffassung ein experimentelles Überdenken der lateinischen Buchstabenschrift: man brach mit dem gediegenen Schriftschaffen des Bürgertums, Die Alphabete von Strzeminski, Albers, Schwitters, Tschichold oder Bayer wurden aus den Elementen waagrecht, senkrecht, den zwei Diagonalen und dem Kreis ohne das schmückende Beiwerk, das dem Auge Heil bringen sollte, entwickelt. Auch hier sollte keine persönliche Handschrift oder Stimmung zu sehen sein. So wurde schon in den 20er Jahren der Weg bereitet für die in den 60er Jahren entwickelten Module, die Schrift maschinell lesbar machten, oder, etwas später, für die aus technischen Gegebenheiten entwickelten Bildschirm-Textschriften.


Josef Albers: Schablonen-Type


Herbert Bayer: Universal-Alphabet, 1925

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Hier sehen Sie eine Auswahl an Schriften mit einer konstruktivistischen Anmutung aus unserem Angebot:

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