Parkinson Electra® Schriftfamilie


Entworfen von Jim Parkinson (2010)
William A. Dwiggins

Parkinson Electra

Parkinson Electra: edle Antiqua mit besonderem Charakter

Anfang der 30er-Jahre des letzten Jahrhunderts zeichnet William Addison Dwiggins auf Basis der Antiquaschriften des 15ten und 16ten Jahrhundert die Electra® Jim Parkinson hat diese besondere Antiqua konsequent weiterentwickelt und für die aktuellen Anforderungen im Schriftsatz fit gemacht.

Obwohl sich Dwiggins Electra an Schriften wie der Bodoni oder Baskerville orientiert, wirkt sie deutlich dynamischer als ihre historischen Vorbilder. Dwiggins gelingt eine Symbiose der historischen Formen mit dem Zeitgeist der 20er- und 30er-Jahre und die Electra wird zu einer Antiqua mit einem einmaligen Charakter.
Bei seiner Überarbeitung greift Parkinson über 75 Jahre später zwar auf Zeichnungen und frühe Probedrucke der Electra zurück, verfolgt aber nicht das Ziel, einen Klon der Schrift zu zeichnen. Hilfreich sind für ihn die Erfahrungen, die er Anfang der 90er Jahre bei der Anpassung der Electra für die Chronicle-Zeitung in San Francisco gesammelt hat.
Auffälligste Reminiszenz an die Zeitungsschrift ist eine gegenüber der ursprünglichen Electra deutlich reduzierte Laufweite der Parkinson Electra®. Darüber hinaus ist die Parkinson Electra im Vergleich zum Vorläufer ganz leicht fetter gestaltet und ihre Rundungen sind etwas weicher ausgeführt. Der dadurch reduzierte Strichstärkenkontrast und die mit einer angedeuteten Kehlung veränderte Serifenform nimmt die strenge der klassizistischen Antiqua weiter zurück und verstärkt ihren dynamischen Charakter. In die eigentlichen Buchstabenformen greift Parkinson nur selten und sehr vorsichtig ein. So ist zum Beispiel der Tropfen am „a“ und „c“ deutlich runder und der Bogen am gemeinen „f“ etwas kürzer ausgeführt.

Mit den drei Gewichtungen Regular, Bold und Heavy ist die Parkinson Electra für fast alle Einsatzgebiete gut ausgebaut. Dank der Heavy-Schnitte macht sie auch in Headlines eine sehr gute Figur.
Alle Gewichtungen verfügen über echte Italic-Schnitte, in denen die Buchstaben etwas schmaler und deutlich schwungvoller mit auslaufenden Linienabschlüssen gestaltet sind. Lettern wie zum Beispiel das gemeine „a“, „e“ und „k“ ändern in den Italic-Schnitten ihre Form, sowie das „f“ eine Unterlänge bekommt. Besondere Beachtung verdient die außergewöhnliche Gestaltung des Et-Zeichens.

Alle Schnitte enthalten Kapitälchen und verschiedene Ziffernsets. Sowohl die Mediäval- als auch die Versalziffern sind proportional oder für den Tabellensatz zugerichtet. In der OpenType Pro-Variante verfügt die Schrift über einen erweiterten Zeichenvorrat, der die meisten mitteleuropäischen und viele osteuropäische Sprachen abdeckt.

Die Parkinson Elektra zeigt die edle Anmutung einer klassizistischen Antiqua, ohne dabei streng zu wirken. Ihr stabiles gut lesbares Schriftbild und ein zeitgemäßer Ausbau qualifizieren sie sowohl für den Akzidenz- als auch für den Mengensatz. Dank ihres starken Charakters eignet sich die Parkinson Electra auch als Corporateschrift für Unternehmen.

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