Rock Music Cover Fonts

 
Natürlich ist ein Cover auch so etwas wie eine Musik-Verpackung, die auf den Inhalt aufmerksam machen und letztendlich zum Kauf animieren soll. Cover sind aber noch viel mehr. Sie transportieren die Musik in die grafische Welt und bilden eine visuelle Ergänzung.
So vielfältig wie Musik sind auch die Covergestaltungen. Hier ist letztendlich, wie in einem Kunstwerk, alles erlaubt. Mal verschmelzen Bandname und Albumtitel mit anderen grafischen Elementen zu einer Einheit, mal stehen sie nebeneinander. Mal ist der Text lesbar, mal wird er selbst zum, nur mit Mühe zu entzifferndem, grafischen Element. So vielfältig wie die Cover, so vielfältig ist die eingesetzte Typografie. Auch hier gibt es keine Regeln oder Grenzen und selbst extrem extravagante Headlineschriften finden auf einem Cover ihren Platz.
Möchte man Klischees bedienen, mag es vielleicht in dem einen oder anderen Musikgenre eine Vorliebe für bestimmte Schriftgattungen geben, verpflichtend ist es aber selbstverständlich nicht, dass Metall-Bands gebrochene Schriften, Elektro-Künstler futuristische Sans Serifs und Punker die Chaos-Typo der 80er benutzen. Unabhängig vom Genre ist ein Trend aber deutlich zu beobachten: Music-Cover werden sehr häufig im Versalsatz gestaltet.
Wir stellen verschiedene Cover und die verwendete Typografie vor. Tauchen Sie mit uns in die Welt der Covergestaltung ein und begleiten uns auf einer Reise durch ganz verschiedene Stile.


Fünf Schriften mit 14 Schnitten in der „Rock Music Cover Fonts Selection“

Nutzen Sie die Rock Music Cover Fonts Selection, um einige der vorgestellten Schriften selbst auszuprobieren. Nicht nur für Music-Cover sondern überall dort, wo prägnante Headlines gefragt sind, können diese Schriften eingesetzt werden. Einige machen sogar als Textschrift eine gute Figur. Und damit Sie wirklich für jede Situation gewappnet sind, enthält die Selection nicht nur die auf den Covern verwendeten Schnitte, sondern jede Schrift ist mit einer kleinen Basisausstattung an unterschiedlichen Variationen vertreten.
Folgende Fonts erhalten Sie mit der Selection:
ITC Novarese Book, Medium, Bold, Optima Roman, Italic, Bold, Coronet Regular, Bold, Friz Quadrata Roman, Bold, Italic, ITC Galliard Roman, Italic, Bold – alle Fonts sind mit dem OpenType Pro-Format ausgestattet.
Die Rock Music Cover Fonts Selection enthalt fünf Familien mit insgesamt 14 Schnitten für nur 79 Euro*. Gegenüber dem Normalpreis sparen Sie 411 Euro oder 81% (Angebot gilt bis zum 28. 8. 2014).
Hier können Sie die Rock Music Cover Fonts Selection direkt herunterladen.


Black Sabbath – Heaven and Hell


In der Musik der britischen Heavy-Metal Band Black Sabbath geht es richtig zur Sache. Im Kontrast dazu stehen der Bandname und der Albumtitel, denn beide Wörter sind stark gesperrt und in Versalien mit einer der ITC Novarese ähnlichen Schrift gesetzt. Die von Aldo Novarese gezeichnete Schrift greift in Stein gemeißelte, römische Versalschrift aus dem zweiten Jahrhundert v. Chr. auf. Ihre monumentale, feine und etwas edle Ausstrahlung mag der Gestalter des Black Sabbath-Covers als Parallele zu den abgebildeten Engeln gesetzt haben. Nur das Kartenspiel und Rauchen der Engel will nicht so recht in das himmlische Setting passen …
ITC Novarese™


Soundgarden – King Animal


Der Titel des Albums taucht erst gar nicht auf dem Cover auf, sondern wird nur über die Grafik transportiert. Der Bandname ist in einer der Optima ähnlichen Schrift gesetzt. Die sehr harmonische und freundliche Optima von Hermann Zapf basiert auf der Renaissance Antiqua, verzichtet aber auf Serifen. Mit ihrem leicht edlen und offenen Charakter integriert sich die vielseitige und sehr beliebte Schrift perfekt in die Covergestaltung. Greift sie auf der einen Seite die eher in Pastelltönen gehaltenen Farben und die vorsichtig aus den Knochen wachsenden Blüten auf, bildet sie zum Motiv der Schädelknochen einen deutlichen Kontrast.
Optima®


The Velvet Underground & Nico


Das erste Album der Rockband Velvet Underground wurde von Andy Warhol produziert, gestaltet und vermarktet. Einer Unterschrift gleich, ist sein Name am Fuß der markanten Banane (Bananenalbum) in einer der Coronet ähnlichen Schrift geschrieben.
Die von Robert Hunter Middleton in den 1930er Jahren entworfene Coronet ist ein früher Vertreter der modernen Kalligrafie, dessen Buchstabenform sich von der Federschrift ableitet. Obwohl die Schrift nur wenig Verzierungen zeigt, hat sie, nicht zuletzt aufgrund einer sehr geringen x-Höhe, einen edlen Charakter.
Coronet®


Bad Religion – True North


Das in Schwarz-Weiß gehaltene Cover greift vorsichtig die in der Punkmusik weit verbreitete Collagetechnik auf. Der Bandname ist aber, wie auch auf allen anderen Alben der Altpunker, mit einer der Friz Quadrata ähnlichen Schrift gesetzt.
Friz Quadrata wurde über die Jahre von unterschiedlichen Designern immer weiter ausgebaut. Die ersten Schnitte dieser ungewöhnlichen Schrift mit ihren markanten geschwungenen Abschlüssen und den offenen Gemeinen gehen auf Ernst Friz und das Jahr 1978 zurück. Obwohl Friz Quadrata eher als Headlineschrift konzipiert ist, kann sie auch für kurze Texte verwendet werden.
Friz Quadrata™


Stone Sour – House of Gold & Bones Part 1


Für den Albumtitel, der gestalterisch hinter das dominante Bandlogo zurücktritt, kommt eine der ITC Galliard ähnliche Schrift zum Einsatz. Dem sehr düster und mystisch wirkenden Bild wird eine in Versalien gesetzte, edle Antiqua gegenübergestellt. Die von Matthew Carter gezeichnete ITC Galliard ist einer Barock-Antiqua von Robert Granjon aus dem 16. Jahrhundert nachempfunden. Ein relativ großer Kontrast in der Strichstärke und kräftige Serifen geben der ITC Galliard ihren feierlichen und etwas aristokratischen Charakter.
ITC Galliard®


Bruce Spingsten – Born to run


Sehr reduziert, mit Schwarz-Weiß-Bild und großer Weißfläche, ist das Cover des legendären Springsten-Albums gestaltet. Passend dazu kommt für den Titel eine der Basic Commercial ähnliche Schrift zum Einsatz.
Die auf historischen Vorlagen der Bleisatzära basierende Basic Commercial erschien erstmals um 1900 und wurde von nicht namentlich bekannten Designern entworfen. Die Schriftfamilie war besonders bei Anhängern der Bauhaus-Bewegung und des Dadaismus beliebt. Viele der später entstandenen Groteskschriften wie Helvetica oder Univers wurden von der Basic Commercial beeinflusst. Ihre neutrale Anmutung und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten haben ihr über die Jahre viele Fans beschert. Der in Versalien gesetzte Titel im Light-Schnitt hält sich zurück und lässt dem berühmten Coverbild den Vortritt.
Basic Commercial™ Light


Fall out Boy – Save Rock and Roll


Bandname und Albumtitel sind in einer der Woodie von Mateusz Machalski ähnlichen Schrift gesetzt. Die sehr schmalen Buchstaben der Woodie haben einen leicht konstruierten, schablonenhaften Charakter. Der raue, etwas unvollständige Farbauftrag erinnert darüber hinaus an einen flüchtigen Druck mit großen Holzbuchstaben. Woodie ist eine typische Headlineschrift, die sich schon auf Grund ihrer schmalen Gestaltung nur in großen Schriftgraden wohlfühlt.
Woodie


Foo Fighters – Wasting Light


Das Cover der amerikanischen Rockband Foo Fighters spielt mit der Druckqualität. Nicht nur der Hintergrund zeigt Spuren einer unvollständigen Farbdeckung, sondern auch der in einer der Galette von Jan Schmoeger ähnlichen Schrift gesetzte Titel zeigt raue Kanten und Flächen. Ebenso deutet die Grafik einen groben Farbraster an.
Die konstruierte, reduzierte und gut lesbare Sans Serif Galette verbindet geschickt einen leicht technischen, modernen Eindruck mit Elementen aus der Art Deco-Epoche, Anfang des 20. Jahrhunderts. Mit alternativen Zeichen – hier im Cover nicht verwendet – können Sie diesen Charakter noch ausbauen.
Galette


Alice in Chains – The Devil put Dinosaurs here


Dieses Cover zieht seine Wirkung aus einem gestalterischen Minimalismus. Alles ist auf der Mittelachse angeordnet und das freigestellte Bild des Tierschädels ist in den einfarbigen Hintergrund eingelassen. Passend zu dieser einfachen, aber edlen Gestaltung wurde für den Bandnamen eine der Trajan ähnliche Schrift gewählt. Die von Carol Twombly entworfene Trajan ist als Versalschrift angelegt und orientiert sich an den römischen, in Stein gemeißelten Schriften des 1. Jahrhunderts n. Chr.
Trajan™
* Bruttopreis 94,01 Euro inkl. MwSt. Das Angebot gilt nicht für Inhaber von Benutzerkonten, die bereits eine feste Preisrabattierung erhalten.