Claude Garamond – born c. 1480 in Paris, France, died 1561 in Paris, France – type founder, publisher, punch cutter, type designer.
1510: trains as a punch cutter with Simon de Colines in Paris. 1520: trains with Geoffroy Tory. 1530: Garamond’s first type is used in an edition of the book "Paraphrasis in Elegantiarum Libros Laurentii Vallae" by Erasmus. It is based on Aldus Manutius’ type De Aetna, cut in 1455. 1540: King Francis I commissions Garamond to cut a Greek type. Garamond’s ensuing [...]
Morris Fuller Benton – born 30. 11. 1872 in Milwaukee, USA, died 30. 6. 1948 in Morristown, USA – engineer, type designer.
After training as a mechanic and engineer, Benton jointed the ATF, where he became type designer and in-house designer with ATF.
Fonts: Benton developed over 200 alphabets, all of which were published by ATF, including Century roman (with Theodor Low de Vinne, 1885), Mariage (1901), Alternate Gothic (1903), Franklin Gothic (1903–12), Cheltenham® (1904), Clearface® [...]
Welchen Anteil der berühmte französische Stempelschneider und Schriftgießer Claude Garamond (um 1480-1561) an der Entwicklung der französischen Renaissance-Antiqua hatte und ob die Garamond genannte Schrift wirklich von Garamonds Hand geschaffen wurde oder nur seinen Namen trägt, darüber gehen die schrifthistorischen Meinungen weit auseinander. Unbestritten allerdings ist der Einfluß den sein Werk auf die Zeitgenossen hatte, die seine Verdienste außerordentlich hoch einschätzten. Garamond oder seine Zeitgenossen verwendeten jedoch ohne Zweifel als erste zu den kursiven Gemeinen auch kursive Versalien. Nach Morisons Erkenntnissen orientierten sich die ersten Garamond-Schriften, nicht wie vorher angenommen an der Jenson, sondern vielmehr an der aldinschen Antiqua, die der weiteren Ausformung französischen Renaissance-Antiqua als Prototyp diente. Jean Jannon (1580-1635 oder 1658 in Sedan) ist der Autor des Schnittes der berühmten Antiqua und Italika, die unter dem Namen "caractères de l¿Université" in die Schriftgeschichte einging. Diese Jannonsche Antiqua ist eine Version der Antiqua Garamonds, die sich vom Original nur durch Details unterscheidet. Sie besitzt eine kontrastreichere Zeichnung und zeigt schon leichte Einflüsse des Barock. Die "caractères de l¿Université" wurden fälschlicherweise später Garamond zugeschrieben. Dieser Irrtum bestärkte sich um so mehr, als die Druckerei der Imprimerie Nationale im Jahr 1898 einen neuen Abguß der Schrift Jannons in Auftrag gab und diese als Originalschrift Garamonds auf der Pariser Weltausstellung von 1900 der Öffentlichkeit präsentierte. Diese Jannonsche Version wurde daraufhin von vielen Schriftgießereien unter dem Namen Garamond nachgeschnitten und verbreitet. Morris F. Bentons Garamond erschien 1936. Ihr liegt die Antiqua von Jean Jannons zugrunde, bei der schon barocke Einflüsse erkennbar sind.
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Die Platinum Collection ist eine Exklusiv-Reihe besonders optimierter, klassischer Schriften der Linotype Library.
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