Schriftwechsel

Manche Leute sind mit einer einzigen Schrift allen Lebens- und Lesenszeichen gewachsen, andere finden auch unter Zigtausenden von Typen nicht immer die passende. Zwischen diesen beiden Extremen steht die große Menge der Grafik-Designer, die sich nach Orientierung und Entscheidungshilfe sehnt. Für all diese erscheint im Verlag Hermann Schmidt Mainz das Buch „Schriftwechsel”. Auf mehr als 300 Seiten stellen Ralf und Stefanie de Jong fünfzig Lieblings-Textschriften ausführlich und weitere 200 Schriften im Vergleich dar. Dabei sind die Kriterien hinter diesen Favoriten keineswegs subjektiv - die nicht unpopuläre Behauptung: Die passende Schrift müsse man fühlen, das sei kaum zu begreifen und nicht zu begründen, halten die beiden Kreativen für einen ausgewachsenen Irrtum. Vielmehr haben Stefanie und Ralf de Jong nach Kriterien wie Lesekomfort und Lesbarkeit, nach technischen Aspekten wie Rasterung und Formaten, nach Kosten und Service sowie Internationalität neue und alte Schriften herausgefiltert. „Schriftwechsel„ ist kein Marketingtool, sondern eine Entscheidungsschule, ein Wegweiser, der sowohl formale als auch ökonomische Kriterien der Schriftwahl vermittelt und das Zeug hat, zu einem Designer-Must-have zu werden.
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