Fritz Helmut Ehmcke

Geboren am 16. Oktober 1878 in Hohensalza, gestorben am 3. Februar 1965 in Widdersberg. Graphiker, Illustrator und Buchgestalter. 1893 bis 1897 Lithographenlehre in Berlin. Tätig als Lithograph bis 1899. Von 1899 bis 1901 Studium an der Unterrichtsanstalt des königlichen Kunstgewerbemuseums Berlin. Er gründet 1900 gemeinsam mit Georg Belwe und Friedrich W. Kleukens die Steglitzer Werkstatt. 1903 Berufung an die Kunstgewerbeschule Düsseldorf. 1913 bis 1938 Kunstgewerbeschule Mainz bzw.Staatsschule für angewandte Künste. 1920 bis 1921 Leiter der graphischen Abteilung. Von 1913 bis 1934 betreibt er dort die Rupprecht Presse. 1946 bis 1948 Professor an der Hochschule für bildende Künste München.
Schriften: Ehmcke Antiqua (1908, bei Linotype unter dem Namen Carlton™ erhältlich), Ehmcke Kursiv (1910), Ehmcke Brotschrift (1927), Ehmcke Elzevir (1927), Ehmcke Elzevir kräftig (1930),
Ehmcke Fraktur (1912), Ehmcke Fraktur halbfett (1917),
Ehmcke Latein (1925), Ehmcke Latein halbfett (1925), Ehmcke Mediaeval (1922), Ehmcke Mediaeval Kursiv (1923), Ehmcke Mediaeval halbfett (1924), Ehmcke Rustika (1914), Ehmcke Schwabacher (1914), Ehmcke Schwabacher halbfett (1915).

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