Luba

Luba: Eine unkonventionelle Serifenlose, die Leser des lateinischen Alphabets mit kyrillischer Schrift vertraut macht



Luba  Anwendungsbeispiel


Luba™ ist eine Textschriftfamilie von Hendrik Möller, die sowohl das lateinische als auch das kyrillische Alphabet enthält. Die Familie umfasst die vier Strichstärken Light, Regular, Medium und Bold. Jede dieser Schriften kann sowohl mit lateinischem als auch kyrillischem Alphabet oder nur für das lateinische Alphabet erworben werden. Ursprünglich entwarf Möller Luba, um Benutzer des lateinischen Alphabets an die kyrillische Schrift heranzuführen, beispielsweise Franzosen, Deutsche oder Italiener, die Russisch oder Ukrainisch lernen wollen. Hierzu betonte er die identifikatorischen Elemente der Zeichen besonders, sodass die klare Formensprache und der aufgelockerte Ausdruck dem Lernenden die fremden Zeichen näher bringen. Die Schrift macht die Unterschiede zu den lateinischen Zeichen deutlich, ohne jedoch den gemeinsamen Ursprung zu vernachlässigen.
Luba Anwendungsbeispiel
Die OpenType-Funktionen von Luba
1. Proportionale Antiquaziffern
2. Linie haltende Tabellenziffern
3. Proportionale Mediävalziffern
4. Linie haltende Mediävalziffern
5. Zähler
6. Nenner
7. Hochgestellte Ziffern
8. Tiefgestellte Ziffern
9. Diagonalbrüche
10. Durchgestrichene Nullen
11. Ligaturen
12. Freie Ligaturen
13. Historische Alternativzeichen
14. Historische Ligaturen
15. Stilsätze
Luba Anwendungsbeispiel

Nützliche Tipps
Hier einige zusätzliche Erläuterungen zu einzelnen OpenType-Funktionen von Luba:

Historische Alternativzeichen
Derzeit wird die Funktion für historische Alternativzeichen von keiner marktüblichen Layout-Anwendung unterstützt. Der Zeichensatz von Luba enthält nur ein historisches Alternativzeichen: das lange s. Adobe Indesign-Benutzer, die das lange s in ihrem Text verwenden möchten, müssen das Standardzeichen über die Glyphenpalette oder den Stilsatz 2 (siehe unten) manuell ersetzen.

Historische Ligaturen
Derzeit wird die Funktion für historische Ligaturen von keiner marktüblichen Layout-Anwendung unterstützt. Der Zeichensatz von Luba enthält einige Ligaturen für lange s wie zum Beispiel für ssi, ssl usw. Adobe Indesign-Benutzer, die die Ligaturen für das lange s in ihrem Text verwenden möchten, müssen das Standardzeichen über die Glyphenpalette oder den Stilsatz 2 (siehe unten) manuell ersetzen.
Luba Anwendungsbeispiel
Stilsatz 1
Der lateinische Zeichensatz von Luba enthält Alternativzeichen sowie informelle Varianten der Kleinbuchstaben a, e und g. Kunden, die eine Lizenz für die Version von Luba erwerben, die auch das kyrillische Alphabet enthält, werden ferner bemerken, dass sie auch einige informelle Varianten kyrillischen Buchstaben enthält. Um die Standardzeichen durch diese Versionen zu ersetzen, muss der Benutzer in Adobe InDesign eine Textpassage markieren und dann im OpenType-Menü den Stilsatz 1 auswählen. Bitte beachten Sie, dass QuarkXPress derzeit noch keine Stilsätze unterstützt.

Stilsatz 2
Bei Auswahl von Stilsatz 2 im OpenType-Menü von Adobe InDesign werden alle vorstehend genannten historischen Alternativzeichen und Ligaturen im Text verwendet.