Virtuosa Classic

Die neue Schreibschrift im Stil der Jahrhundert-Mitte: Virtuosa Classic



Virtuosa


Im Verlauf seiner jahrzehntelangen Karriere hat Hermann Zapf unzählige Schriften geschaffen. Eine seiner allerersten war Virtuosa®. Virtuosa ist eine englische Copperplate-Schrift mit Persönlichkeit. Die Inspiration zu dem Design bot eine Handschrift aus der Kriegszeit, die Hermann Zapf in einem Skizzenbuch aufbewahrte.
Virtuosa Anwendungsbeispiel
Nun, im Jahr 2009, entwarf der künstlerische Leiter von Linotype, Akira Kobayashi, gemeinsam mit Hermann Zapf das für das 21. Jahrhundert aufbereitete Revival dieses Schriftklassikers. Virtuosa von Linotype ist eine Einzelschrift mit zwei Varianten von jedem Großbuchstaben. Außerdem bietet sie Alternativzeichen für einige Kleinbuchstaben und Ligaturen. Virtuosa ist das jüngste Ergebnis der erfolgreichen Kooperation zwischen Akira Kobayashi und Hermann Zapf, die auch Zapfino® Extra, Optima® nova, Palatino® nova und Palatino Sans gemeinsam gestalteten.
Virtuosa Anwendungsbeispiel
Virtuosa war die allererste Schreibschrift von Hermann Zapf. Er entwarf sie der Zeit zwischen 1948 und 1949 nach den gleichen Skizzen, die 50 Jahre später die Schrift Zapfino inspirieren sollten. Ursprünglich wurde sie 1952 von der Frankfurter Schriftgießerei D. Stempel AG als Bleisatzschrift veröffentlicht.
Die Buchstaben der Virtuosa haben einen etwas anderen Winkel als ihre Bleisatz-Vorgänger, da solche Details mit Digitaltechnologie einfacher zu realisieren sind. Beide Designer sind vom visuellen Ergebnis der digitalen Umsetzung begeistert.

Wie alle eleganten Schreibschriften eignet sich Virtuosa vor allem für kurze Texte und Akzidenz-Anwendungen. In der Vergangenheit bewährte sich Virtuosa erfolgreich bei formellen Einladungen sowie auf Zertifikaten und Visitenkarten.
Entwürfe der Virtuosa
Dieses Stück Papier zeigt Korrekturentwürfe von Hermann Zapf, erstellt mit Ausdrucken der neuen Virtuosa. Oben sieht man einen Probedruck der originalen Bleisatzversion von Virtuosa.
Entwürfe der Virtuosa
Links hat Hermann Zapf weitere Änderungen skizziert. Rechts ein Probedruck mit der originalen Bleisatzversion von Virtuosa.

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