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LinoLetter 2009/04

Neue Serifen-, Schreib- und Stencil-Schriften von Linotype

! Willkommen zur aktuellen Ausgabe des LinoLetters ! Subscribe Unsubscribe
Malabar
In den nächsten 30 Tagen erhalten alle Kunden, die auf Linotype.com eine Schrift lizenzieren, den Schnitt Heavy Italic der neu releasten Malabar™. Malabar ist eine Schriftfamilie für lange Texte. Die Buchstaben sind im Stil der Renaissance-Antiqua gehalten und haben Serifen. Die Schrift hat eine große x-Höhe. Diese bewusste Entscheidung bewirkt, dass die wichtigsten Elemente der Kleinbuchstaben bei sehr klein gesetzten Texten sichtbar größer erscheinen. Die Höhe der Großbuchstaben ist eher gering, was die Buchstaben harmonischer und die Schrift beim Setzen in deutscher Sprache weniger schwerfällig wirken lässt.
Die Familie enthält drei Strichstärken, jede mit einer Kursiv-Variante. Malabar Regular hat außerdem Kapitälchen und, wie auch Malabar Italic, Mediävalziffern. Alle Fonts der Familie enthalten sowohl Proportional- als auch Linie haltende Tabellenziffern sowie spezielle Varianten von Interpunktionszeichen, die für den Großbuchstabensatz angepasst sind. Bei der Regular-Version werden die schmalen Serifen mit zunehmender Strichstärke flacher. Malabar Heavy und Heavy Italic eignen sich bestens für Überschriften. Malabar Bold und Bold Italic können zum Hervorheben von Text verwendet werden, wofür die Heavy-Version zu dunkel ist.
Malabar wurde von dem Linotype-Designer Dan Reynolds entworfen und erhielt das Certificate of Excellence in Type Design beim TDC2 2009.
 
Really No 2
Really™ No 2 ist das aktualisierte Revival von Linotype Really, einer Schrift, die Gary Munch im Jahr 1999 entwarf. Die Buchstaben zeigen einen mittleren bis ausgeprägten Kontrast zwischen Dünn und Dick, was an Barock-Antiqua-Schriften wie Baskerville und Bodoni erinnert. Die leicht schräge Achse ruft außerdem die Mediävalzeichen von Caslon ins Gedächtnis. Die Serifen vervollkommnen die realistische Sensibilität der Schrift: ein klares, gut lesbares, schlichtes Schriftbild, dessen saubere Details dem Benutzer eine beeindruckende Alternative bieten.
Die neue Schrift ist in den vier separaten Versionen Pro, Cyrillic Pro, W1G und Greek Pro erhältlich. Jede bietet verschiedene Arten von Sprach- und Schriftunterstützung. Really No 2 W1G enthält zusätzlich zur lateinischen Schrift sowohl kyrillische als auch griechische Zeichen, sodass praktisch alle europäischen Sprachen unterstützt werden. Kunden, die diese umfangreiche Sprachunterstützung nicht benötigen, können zwischen den Schriften Really No 2 Pro (nur lateinisches Alphabet), Really No 2 Cyrillic Pro (lateinisches und kyrillisches Alphabet) und Really No 2 Greek Pro (lateinisches und griechisches Alphabet) wählen. Alle Schriften enthalten Kapitälchen und optionale Mediävalziffern sowie zahlreiche andere OpenType-Funktionen.
Im Jahr 2000 erhielt die Originalschrift Really von Gary Munch das Certificate of Excellence in Type Design beim TDC2-Wettbewerb.
 
Virtuosa Classic
Die neueste Schreibschrift in unserer Bibliothek ist ein weiteres Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Hermann Zapf und Akira Kobayashi. Virtuosa® Classic ist die für das 21. Jahrhundert angepasste OpenType-Variante der klassischen Schrift Virtuosa von Hermann Zapf, die dessen allererstes Schreibschrift-Design war. Er entwarf sie in der Zeit zwischen 1948 und 1949 nach den gleichen Skizzen, die 50 Jahre später die Schrift Zapfino® inspirieren sollten. Erstmalig wurde die Schrift im Jahr 1952 für den Bleisatz veröffentlicht. Die Buchstaben der Virtuosa Classic haben einen etwas anderen Winkel als ihre Vorgänger in der Bleisatzversion, da solche Details mit Digitaltechnologie einfacher zu realisieren sind. Beide Designer sind vom visuellen Ergebnis der digitalen Umsetzung begeistert. Virtuosa Classic ist eine englische Copperplate-Schrift mit Persönlichkeit. Von allen Großbuchstaben gibt es zwei Varianten, außerdem eine Reihe von Alternativzeichen für Kleinbuchstaben sowie Ligaturen.
 
Iwan Stencil
Die Schablonenschriften, die wir heute sehen, sind meistens serifenlose Großbuchstaben. Dies war aber nicht immer so. Lange bevor Jan Tschichold in den 60er Jahren Sabon® schuf, entwarf er eine Reihe anderer Schriften für verschiedene europäische Schriftgießereien. Ein bedeutendes Beispiel ist die Schablonenschrift, die er im Jahr 1929 entwarf und die im vergangenen Jahr von Klaus Sutter digitalisiert, aktualisiert und für das 21. Jahrhundert aufbereitet wurde. Das Ergebnis ist Iwan Stencil™ von Linotype. Und warum „Iwan”? Weil Jan Tschichold sich Mitte der 20er Jahre eine Zeit lang so nannte.
 
Saral
Saral™ ist eine monolineare Schriftfamilie, die die meisten mit dem Schriftsystem Devanagari geschriebenen Sprachen unterstützt. Saral gibt es in den drei Strichstärken Saral Light, Regular und Bold, die alle auf die jeweiligen Gewichtungen von Helvetica® abgestimmt sind und auch einen Helvetica-Zeichensatz enthalten, sodass man Text in zwei Sprachen verschiedener Alphabete setzen kann, ohne den Font wechseln zu müssen. Das Design eignet sich für verschiedene Anwendungen, wie Firmendokumente, Werbung, Verpackungen oder Beschilderungen. Da es sich um eine OpenType-Schrift handelt, enthält der Zeichensatz hunderte vorgezeichnete Ligaturen, präzise Anordnungen für Vokalzeichen sowie Matras verschiedener Länge.
 
 
Wir hoffen, Sie fanden diese Ausgabe unseres LinoLetters informativ und nützlich. Über Ihr Feedback unter info@linotype.com freuen wir uns sehr.

Die nächste Ausgabe dieses Newsletters werden Sie im Mai in Ihrer Mailbox finden.

Ihr Linotype Online-Team
Dieser Newsletter enthält möglicherweise Aussagen mit Prognosecharakter, einschliesslich Aussagen zu dem Produkt, der Strategie und den Businessplänen von Linotype GmbH. Verschiedene erhebliche Risiken und Unsicherheiten, wie zum Beispiel die Frage, ob unsere Produkte durch den Markt angenommen werden und ob es uns gelingt, die notwendigen gewerblichen Schutzrechte zu erlangen und durchzusetzen, können dazu führen, dass die tatsächlich erzielten Ergebnisse von den prognostizierten Ergebnissen erheblich abweichen können. Für eine weitere Aufstellung und Beschreibung der unseren Geschäftsbetrieb betreffenden Risiken und Unsicherheiten verweisen wir ausserdem auf die von unserer Muttergesellschaft, Monotype Imaging Holdings Inc., bei der SEC eingereichten Unterlagen. Wir übernehmen keinerlei Verpflichtung, irgendeine der von uns gemachten Prognosen anzupassen, auch wenn diese durch neue zur Verfügung stehende Informationen oder nachträglich eingetretene Ereignisse überholt werden. Alle von uns getroffenen Aussagen werden ausschliesslich mit Wirkung zu ihrem jeweiligen Bekanntgabetag abgegeben und sind nur an diesen jeweiligen Bekanntgabetagen aktuell.
 

Helvetica and Sabon are trademarks of Linotype Corp. registered in the U.S. Patent and Trademark Office and may be registered in certain other jurisdictions in the name of Linotype Corp. or its licensee Linotype GmbH. Iwan Stencil, Linotype Really, Malabar and Saral are trademarks of Linotype GmbH and may be registered in certain jurisdictions. Virtuosa and Zapfino are trademarks of Linotype GmbH registered in the U.S. Patent and Trademark Office and may be registered in certain other jurisdictions.

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Seite zuletzt bearbeitet: 2009-07-03