ITC Franklin



ITC Franklin Anwendungsbeispiel

Ein alter Klassiker jetzt als unschlagbare Schriftfamilie erhältlich – ITC Franklin



Das Design der ITC Franklin™ läutet eine neue Ära der bedeutenden „American Gothic Fonts” ein. Das Original wurde im Jahr 1902 von Morris Fuller Benton für American Type Founders (ATF) geschaffen und war die erste nennenswerte Modernisierung einer Groteskschrift des 19. Jahrhunderts. Das nach Benjamin Franklin benannte Design war nicht nur der absolute Hit, sondern diente auch als Modell für viele andere serifenlose Schriften, die ihm folgten.

Die ursprünglich nur in einem Schnitt verfügbare Schriftfamilie ATF Franklin Gothic wurde im Verlauf der Jahre um die Varianten Italic, Condensed, Condensed Shaded, Extra Condensed und schließlich Wide bereichert. Die Schnitte Light und Intermediate wurden für diese Bleisatzschrift hingegen nie geschaffen.
ITC Franklin Anwendungsbeispiel
So beauftragte ITC im Jahr 1980 Victor Caruso unter der Lizenz von American Type Founders, vier neue Schnitte zu entwerfen: Book, Medium, Demi und Heavy, jeweils als Antiqua und Kursiv-Version, wobei die Eigenschaften des ursprünglichen ATF-Designs erhalten bleiben sollten. Dieser Serie folgte 1991 ein Paket mit 12 Schriften in den Schnitten Condensed und Compressed, das von David Berlow entworfen wurde.

In ihrer Originalversion gab es ITC Franklin Gothic™ ursprünglich in zwei Varianten: als Display- und als Textschrift. Bei den ersten digitalen Interpretationen bedeutete eine kombinierte Text- und Akzidenzschrift lediglich, dass für den Satz in jeder Größe, von 6 Punkten bis zum Plakat, die gleichen Buchstaben verwendet wurden. Das Problem dabei war, dass das Schriftdesign auf diese Weise fast immer beeinträchtigt wurde, was die Darstellung in allen Größen erschwerte.
ITC Franklin Anwendungsbeispiel
David Berlow, Geschäftsführer bei Font Bureau, wendete sich daher an ITC und schlug vor, dieses Problem zu beiderseitigem Nutzen zu lösen. Font Bureau würde zu diesem Zweck die Schriftfamilie ITC Franklin Gothic überarbeiten, ausbauen, in separate Text- und Akzidenzschriften gliedern und dann trotzdem als Teil der Schriftenbibliothek anbieten. ITC erkannte den offensichtlichen Nutzen dieser Kooperation und so startete das Projekt Anfang 2004.

Die neuen Text- und Akzidenzschriften sollten bis zum folgenden Jahr fertiggestellt werden. Wie bei vielen Designprojekten erwies sich die Arbeit an der ITC Franklin jedoch als umfassender, komplexer und zeitaufwendiger als erwartet.
ITC Franklin Anwendungsbeispiel
Die aus 22 Fonts bestehende Familie ITC Franklin Gothic ist mittlerweile auf 48 Schriften angewachsen und heißt nur noch ITC Franklin. Die neuen Varianten reichen vom gertenschlanken Thin bis zum robusten Ultra, mit den dazwischen liegenden Schnitten Light, Medium Bold und Black. Alle Gewichtungen stehen auch als Narrow, Condensed und Compressed zur Verfügung und enthalten eine eigene Kursiv-Variante.

Neben einigen Biform-Buchstaben (Kleinbuchstaben, deren Höhe und Gewicht denen von Großbuchstaben entsprechen), bietet die neue ITC Franklin Pro auch einen erweiterten Zeichensatz, der die meisten mitteleuropäischen und viele osteuropäische Sprachen unterstützt.
ITC Franklin Anwendungsbeispiel

Verwandte Produkte