Die Americana des Schriftkünstlers Richard Isbell wurde 1965 in zwei Fettenabstufungen mit den dazugehörigen Kursiven gestaltet. Die sehr breitlaufende Schrift besitzt große Buchstabeninnenräume. Ihre Zeilen wirken deshalb licht und leicht und sollten mit großzügigem Zeilenabstand gesetzt werden. Die hohe Mittellänge und die offenen Punzen sorgen für gute Lesbarkeit auch in kleinen und kleinsten Schriftgraden. Auffällig sind ihre dreieckigen Serifenformen. Diese entwickelten sich im 19. Jahrhundert in Frankreich, angeregt durch den Einzug der Lithografie, die freiere Formen zuließ und waren typisch für die Latinen, die meist als Werbe- und Plakatschriften entstanden. Die repräsentative und erhabene Wirkung der Americana macht sie besonders für die Werbung und private Akzidenzdrucksachen geeignet.