Nami

Nami

Erstellt von Adrian Frutiger und Akira Kobayshi im Jahr 2006

Die Nami® (nach dem japanischen Wort für „Welle”) ist das neueste Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Adrian Frutiger und dem künstlerischen Leiter von Linotype, Akira Kobayashi. Diese Schriftfamilie ist die „humanistischste Serifenlose” (so Adrian Frutiger selbst), die der berühmte Schriftendesigner je entworfen hat. Sie überrascht vor allem dadurch, dass man mithilfe von OpenType-fähigen Anwendungen über lapidare Alternativzeichen verfügen kann.

Adrian Frutiger begann mit Entwürfen, aus dem schließlich die Nami hervorgehen würde, bereits während der 1980er-Jahre. Obwohl diese Schrift nicht mehr im 20. Jahrhundert fertig werden sollte, war sie doch sehr zukunftssicher angelegt. Sie enthielt eine Reihe von scheinbar avantgardistischen Alternativen: „Lapidarformen“ von gängigen Buchstaben. Bei der Wiederaufnahme des Projekts im Jahr 2006 schuf Akira Kobayashi aus Adrian Frutigers Konzept eine aus drei Schnitten bestehende Schriftfamilie. Jeder Schnitt enthält 483 Glyphen, einschließlich 11 Alternativformen: zwei Zusatzformen des kleinen g sowie neue Formen für a, e, h, l, m, n, r, t und u.
Adrian Frutiger und Akira Kobayashi diskutieren über die Entwicklung der Schrift
Adrian Frutiger und Akira Kobayashi diskutieren über die Entwicklung der Schrift
Entwürfe während der Design-Phase
Entwürfe während der Design-Phase
Frühe Entwürfe der Lapidar-Zeichen
Frühe Entwürfe der Lapidar-Zeichen
Dieser Entwurf zeigt einige Unzial-Formen, die nicht in die finale Version eingeflossen sind.
Dieser Entwurf zeigt einige Unzial-Formen, die nicht in die finale Version eingeflossen sind.
Mit unserer Stichwortsuche für ‚Frutiger’ finden Sie alle Schriften von Adrian Frutiger, die in der Linotype Library enthalten sind.


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