
Die ITC Abaton™, Luis Siquot 1997 gestaltet, ist ein Zieralphabet, bestehend aus Kapitälchen. Ihre glatten Aussenkonturen sind in den Innenräumen mit Streifen gefüllt und lassen das an sich kräftige Schriftbild leicht und durchlässig erscheinen. Die Grundformen sind streng auf dem Rechteck aufgebaut und werden durch kleine dreieckige Serifen ergänzt. Die ITC Abaton, die an Werbung für Whisky und Zigarren erinnert, ist ein Alphabet, welches sich ausschliesslich für den Satz von Überschriften eignet. Schriften dieses Stils erschienen mit dem Aufkommen der Reklame im Anbruch des Industriezeitalters erstmals in Frankreich um 1830. |
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Franko Luin über die Ad Hoc™: ”Eigentlich ist die Ad Hoc eine Fälschung. Ich wollte eine Drucktype schaffen, die aussah, als ob die Buchstaben mit einem Markerstift auf Papier gemalt worden wären. Doch wurden sie allesamt direkt auf dem Bildschirm gezeichnet, nicht etwa eingescannt. Deshalb sehen sie so schön regelmäßig aus. Ad Hoc ist Lateinisch und heißt ‚zu diesem Zweck&rbquo; Der Ausdruck wird oft im Sinn von ‚ungeplant’, ‚improvisiert’ verwendet.” |
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Andy™ wurde von Steve Matteson für Monotype entworfen. Sie ist eine ungezwungene Schriftfamilie mit gut bemessener Spontaneität, die dennoch die Lesbarkeit gewährleistet, die bei langen Texten benötigt wird. Die Schriftfamilie Andy wurde zu einer beliebten Wahl für alle, die handschriftliche Fonts mögen. |
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Die Arcana™ ist eine kalligrafische Umsetzung der viktorianischen, gotischen Ästhetik, der wir literarische Klassiker wie Frankenstein und Dracula zu verdanken haben. Der Schriftentwerfer Gabriel Martínez Meave schrieb die Buchstaben zunächst mit einem Füllfederhalter und digitalisierte dann das Ergebnis. Der Name „Arcana” erinnert an die großen Geheimnisse der Astrologie, Alchimie und der Magie. In gotischen Romanen spielten esoterische Einflüsse und die Kräfte des Unbewussten, aber auch die Natur und die Ergründung ihrer Geheimnisse, eine große Rolle. Deshalb sind sie von (verrückten) Wissenschaftlern, Monstern, Geistern und Vampiren bevölkert. Die Arcana entspringt dieser Welt, die sich mit jenen Dingen befasst, die nicht mit dem Verstand zu ergründen sind. |
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Die ITC Bradley Hand™, eine Schreibschrift des Schriftkünstlers Richard Bradley, erschien 1995 bei der ITC. Durch ihre leicht aufgerauhten Aussenkonturen scheint sie wie mit Filzstift auf rauhes Papier geschrieben – mit all den individuellen Eigenheiten, die den spezifischen Charakter einer Handschrift prägen. Das Schriftbild als Ganzes wirkt ausgeglichen und harmonisch. So ist die ITC Bradley Hand eine Schrift, mit der sich ausschliesslich persönliche Inhalte vermitteln lassen. Schriftstücke, die mit der Bradley Hand gesetzt werden, wirken wie persönliche Notizen oder handgeschriebene Briefe. Auch in kleinen Schriftgraden bis 8 Punkt ist sie noch gut lesbar. Die ITC Bradley Hand eignet sich für kurze bis mittellange Texte und Überschriften. |
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Linotype Cineplex™ ist eine Schrift, die sich von Schriftschablonen herleitet. Dario Muhafara schuf hier eine moderne serifenlose Schriftfamilie, die sich hervorragend für sachliche, technische Themen eignet. Der Kapitälchen-Zeichensatz (Regular SC) hat sich als sehr beliebt für die Buchproduktion erwiesen. |
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ITC Deelirious™ ist eine unkonventionelle Schrift mit handschriftlichem Charakter. Die Buchstaben sehen aus wie auf verrückte Art hingekritzelt, sie springen auf der Grundlinie auf und ab und haben verschiedene Größen. Dennoch ist diese Schrift nicht komplett im „Delirium“. Viele Buchstaben sind weich und elegant und spiegeln mehr Überlegung und Sorgfalt wider (das Design wirkt eher zweipolig als verrückt). Probieren Sie die Schrift doch einfach mal aus und vergnügen Sie sich mit diesem wilden Design! Das Schriftbild bringt Spontaneität, Unkonventionalität und vielleicht ein Fünkchen Wahnwitz in Ihr Projekt. |
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Bei Adrian Frutiger verbindet sich die Disziplin eines mathematisch-exakten Verstands mit einem untrüglichen Sinn für Ästhetik. In der Originalität seines Schaffens offenbart sich die komplette Beherrschung der Formen. Dieser Zeichensatz ist eine Manifestation seines persönlichen Engagements und der Intensität seiner Arbeit. Sein präziser Sinn für Konturen zeigt sich sowohl in zwei als auch in drei Dimensionen: auf Holz, Stein oder Bronze, auf Druckplatten und in Reliefs.
Alls seine Arbeiten können als objektivierte Zeichen aufgefasst werden, deren Symbolismus in den grundlegenden Fragen der menschlichen Existenz fußt. Sie mögen einem gewissen Spieltrieb entsprungen sein, doch in ihrem eigentlichen Wesen sind sie stets konzeptuell, ausgerichtet auf ein komplexes und doch harmonisches Ganzes. Indem sie der Funktion folgt, folgt die Form notwendigerweise auch dem Inhalt der Sprache.
So erschließt sich die ganze geistige Welt durch die Buchstaben. Im Grunde genommen versucht Adrian Frutiger, die grundlegenden, zentralen Wahrheiten, die unser Leben definieren, zu ergründen: Wechsel, Wachstum, Trennung, Anfang und Ende. Er scheint in einer virtuellen Synthese den Kreis zu schließen, in dem die Welt sich selbst in symbolischen Formen widerspiegelt.
Die Frutiger® Stones ist für Adrian Frutiger das Beispiel par excellence für seine formelle künstlerische Empfindsamkeit. Bei seiner Suche nach den Elementen der Natur entdeckte er Kieselsteine, die im Verlauf der Jahrtausende durch fließendes Wasser glatt geschliffen worden waren.
Daraus erschuf er ein komplettes System, eine ruralistische Schrift aus Buchstaben und Symbolen. Es finden sich hier Tiere und Pflanzen sowie spirituelle und mythologische Zeichen. Wegen ihrer einzigartigen Aura eignet sich die Frutiger Stones ganz besonders gut für die unterschiedlichsten Anwendungen, zum Beispiel in Headlines und in Situationen, wo kräftige Piktogramme gewünscht werden.
Die Frutiger Symbols ist ein Zeichensatz mit Pflanzen, Tieren und Sternen sowie religiösen und mythologischen Symbolen. Zusammen mit der Frutiger Stones bildet dieser Zeichensatz ein komplettes Designsystem, das unendlich viele Möglichkeiten bietet. Es kann für Illustrationen oder als Symbolschrift verwendet werden. Die Frutiger Symbols ist in den Schriftstärken Regular, Positive und Negative erhältlich. |
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„Text” im Namen der Goudy Text™ steht für „Textura”, eine Unterkategorie der gebrochenen Schriften, die sich im Mittelalter in Nordeuropa durchsetzten. Mit Platz wird bei den gebrochenen Schriften ganz anders umgegangen als bei den lateinischen Alphabeten. Die Kleinbuchstaben der gebrochenen Schriften sind sehr gleichmäßig angeordnet, so dass die Verteilung von Schwarz und Weiß wie ein Gewebe wirkt. Die Großbuchstaben fügen sich entweder (durch ihre verzierte Konstruktion) nahtlos in dieses gleichmäßige Gewebe ein oder sie erzeugen, wenn sie breit und offen gestaltet sind, helle Flecken, die einen starken Blickfang bilden. Goudy, obwohl ein Amerikaner des 20. Jahrhunderts, hatte ein ausgesprochen gutes Gespür für die Textur der mittelalterlichen gebrochenen Schriften und für die Rolle, die den eng gesetzten Buchstaben und dem Licht zukommt. Er entwarf die Goudy Text 1928 für Lanston Monotype, nachdem er die Schrift in der Gutenberg-Bibel (kurz auch B-42 genannt, wegen der 42 Zeilen) studiert hatte, nach wie vor dem wohl besten Vorbild für Gestalter von gebrochenen Schriften. Von dem Kleinbuchstaben-Alphabet der Goudy Text geht eine starke, authentische Wirkung aus. Die Standard-Versalien weisen einige Merkmale auf, die uns heute viktorianisch und exzentrisch vorkommen, aber die meisten sind sehr gut gezeichnet. Die alternativen oder „lombardischen” Versalien sind – man kann es nicht anders sagen – spektakulär. Sie ergänzen die Kleinbuchstaben auf wunderbare Weise, indem sie das Licht hereinlassen und damit die gleiche Rolle erfüllen wie die bunten Glasfenster für die gotischen Kathedralen. Verwenden Sie diese wunderbare Schrift in Größen ab 14 Punkt für Weihnachtskarten, Zertifikate, Hochzeitseinladungen, für Begleitmaterial zu Musik-CD oder Konzerten, sowie für Werbung. |
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Index™ was designed by Christophe Badani with the character of a school book typeface. The goal was to create a sans serif font which gave an impression of both movement and harmony and the soft, round forms of this font has an almost ornamental feel. The influence of American advertisement and poster typefaces of the turn of the 20th century is clear to see. Index can be used as headline or text font in small or larger point sizes. |
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