Das Satero-Schriftsystem wurde 2007 von Professor Werner Schneider erstellt. Durch ihre Dynamik und ihre Buchstabenformen bietet die Satero ein hohes Maß an Lesbarkeit. Die einzelnen Buchstaben basieren auf klassischen Entwürfen. Sie beschränken sich auf die klare Form und verzichten auf alle unnötigen Elemente. Die Buchstaben sind äußerst gut zu unterscheiden und daher extrem gut lesbar. Wesentliche Elemente der Buchstaben a, c, e, s und r befinden sich auf der x-Höhe; dies ist in Bezug auf die Lesbarkeit der wichtigste Bereich einer Textzeile. Das Satero-Schriftsystem enthält zwei Versionen, die beide auf derselben Grundform aufbauen. Die serifenlose Schriftfamilie ist in der Horizontalen differenzierter gestaltet als herkömmliche Groteskschriften, wodurch die Lesbarkeit erhöht wird. Die Serifenversion verwendet asymmetrische, dynamisch wirkende Serifen, wodurch verhindert wird, dass das Schriftbild zu stämmig wirkt. Der gedrungene Charakter der Serifenbalken erweist sich als optimal für den Zeitungs- und Magazinbereich, da hier Raum kostbar ist und Papier gespart werden muss.Alle Fonts des Satero-Schriftsystems enthalten Ligaturen, Tabellenziffern und eine Reihe von Alternativzeichen; alle Schnitte mit Ausnahme der Heavy und Heavy Italic sind darüber hinaus mit Kapitälchen, Kapitälchenziffern und Mediävalziffern als OpenType-Funktionen ausgestattet.