Auf Anregung Morisons, der sich von einer Bronzetafel Berthold Wolpes, der ihn 1932 besuchte, beeindruckt zeigte, entschloß sich Wolpe aus dieser Inschrift eine Druckschrift zu entwickeln. So entstand zuerst ein Versalalphabet, welches heute nicht mehr angeboten wird, die Albertus Titling. Inspirieren ließ sich Volpe hierbei von den spätrömischen Inschriften mit zurückgenommenen Serifen, die in einen leicht gekehlten Schaft münden, was er auch auf seine Schrift übertrug. B, E, F, L sind sehr schmal gehalten. Im Gegensatz dazu weisen die Großbuchstaben A, C, G, M, O sehr breite Formen auf, wie es ebenfalls in spätrömischen Schriften zu finden ist. 1938 fügte er ein gleich konzipiertes Minuskelalphabet hinzu, bis 1940 entstanden die restlichen Schnitte. Besonders die Kursive zeichnet sich durch eine extrem schmale Form aus. Gemischter Satz mit dem Wechsel zwischen dem normalen Garnitur und der kursiven Auszeichnung ist in dieser Schrift, aufgrund der extremen Weitenunterschiede weniger vorteilhaft.