Pleasures of Design

Immer, wenn Sie ein physisches Objekt herstellen oder etwas arrangieren, sind sie gestalterisch tätig, d. h. es kommt Design mit ins Spiel. Gleich, ob Sie die Länge einer Regalhalterung festlegen oder Blumen in einer Vase arrangieren – beides ist Design. Wenn das Regal herunterfällt oder die Blumen unordentlich aussehen, ist das schlechtes Design. Gutes Design hält sich an bewährte Prinzipien.

Das Gleiche gilt für die Textgestaltung.

Mag sich die Technik auch noch so radikal ändern, das menschliche Auge und unsere Wahrnehmungsmuster bleiben gleich. Im Laufe von 500 Jahren haben sich Verfahren etabliert, die sicherstellen sollen, dass die Leser den Inhalt der Seite möglichst schnell und gut erfassen. Natürlich gab es modebedingt immer wieder gewisse Neuerungen, doch sind diese naturgemäß kurzlebig und ändern nichts an den grundlegenden Prinzipien der Lesbarkeit.

Ob Sie eine Schrift leichter lesbar als eine andere empfinden, ist wahrscheinlich eine Frage des persönlichen Geschmacks. Abgesehen von einigen offensichtlichen Ausnahmen ist der Unterschied in der Lesbarkeit verschiedener Schriftarten sehr schwer festzustellen und zu analysieren.

Sehr viel leichter fällt dagegen die Einschätzung, ob eine bestimmte Schrift für eine bestimmte Aufgabe geeignet ist. Ein langes juristisches Schriftstück, das in einer kleinen serifenlosen Schrift gesetzt ist, wird unverhältnismäßig schwer lesbar sein. Und ein in einer klassisch zurückhaltenden Schrift gestaltetes Titelblatt verfehlt wahrscheinlich seine Wirkung.

Ob etwas gut lesbar ist oder seinen Zweck erfüllt, hängt wohl genauso sehr vom Layout und der Platzaufteilung ab wie von der Schrift.

Für die Gestaltung eines effizienten und ansprechenden Layouts ist ein Verständnis der Prinzipien typografischer Gestaltung unerlässlich. In diesem Artikel werden einige bewährte Grundregeln dargestellt, die zum Gelingen Ihrer Publikationen beitragen können.

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