Pleasures of Design

Auf den ersten Seiten eines gedruckten Werks – der so genannten Titelei – haben Designer Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen, selbst wenn es nur um eine einfache Broschüre geht: Hier kann die Schrift selbst ihre Wirkung entfalten, es gibt keinen Fließtext.

Die Gestaltung der Titelei muss immer auf den Stil des Dokuments abgestimmt sein. Ist der Text auf der Seite zentriert, sollte diese Formatierung auch für die Titelei übernommen werden. Dasselbe gilt für das Grundraster.

Bei Büchern umfasst die Titelei normalerweise den Schmutztitel, das Titelblatt, das Impressum/Copyright und andere Vermerke, das Inhaltsverzeichnis, eine Liste der Abbildungen und die Einleitung. Bei weniger langlebigen Veröffentlichungen wird der Schmutztitel jedoch meist weggelassen, die übrigen Informationen werden auf zwei Seiten zusammengefasst. So können das Inhaltsverzeichnis und das Impressum auch auf der Titelseite oder sogar auf dem Deckblatt stehen.

Die Titelei kann also je nach Länge des Dokuments unterschiedlich viele Seiten umfassen. Dies kann vor allem beim Binden in Lagen statt Einzelblättern ausgenutzt werden: Da die Lagen aus gefalzten Bogen bestehen, muss die Seitenzahl ein Vielfaches von 4 (besser 8) sein. Dies kann durch die Wahl der passenden Seitenanzahl in der Titelei erreicht werden.

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