Vereinfachte Abbildung eines digitalisierten Buchstabens. Das größte „H” im Kreis ist klarer definiert als das kleinste.
Vergleich von hoher und niedriger Auflösung.
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Niedrige Auflösung, Laserdrucker (300 dpi) |
Die Qualität der SchriftenDie Qualität der Schriften Die Herstellung von Schriften hat sich rapide verändert. Über 500 Jahre wurden Lettern in Blei gegossen – heutzutage kommen sie als digitaler Output aus dem Computer. Die Buchstabenform wird in ein Raster oder Gitter kleiner Punkte, „Pixel” genannt, aufgeteilt. Die Qualität der Zeichnung der Buchstabenform hängt entscheidend von der Feinheit des Gitters ab. Ein ziemlich grobes Raster – 300 dpi (dots per inch) – wird als niedrige Auflösung bezeichnet. In diesem Fall muss die Originalzeichnung wegen der begrenzten Pixelanzahl vereinfacht werden. Bei einem hochauflösenden Gerät ist das Raster feiner – bis zu 2540 dpi und mehr. Die erreichbare Detailgenauigkeit hängt von der Schriftgröße ab. Die Anzahl an Punkten pro Zoll (dots per inch) ist bei grossen und kleinen Größen derselben Schrift identisch. Je größer also der Buchstabe, umso mehr Punkte stehen für die Zeichnung zur Verfügung. Kritisch wird es folglich besonders bei niedrigen Auflösungen. Aus Sicht des Layouts sind dies weitgehend akademische Fragen. Es ist jedoch wichtig, den Unterschied zwischen hoher und niedriger Auflösung zu verstehen, um zu wissen, wann man sich für die die eine oder die andere entscheiden sollte. Die Auswahl kann durch die vorhandene Ausstattung eingeschränkt sein. Bürolaserdrucker geben Schriften mitunter in niedriger Auflösung aus. Und sonst geht es meist darum, einen Kompromiss zwischen Qualitätsanspruch und Kosten zu finden. Beispielsweise wäre es nicht wirtschaftlich, ein betriebsinternes Dokument in 50 Exemplaren mit hoher Auflösung zu produzieren. Eine Werbebroschüre mit hoher Auflage wäre dagegen nicht attraktiv genug, wenn die Schrift mit niedriger Auflösung gedruckt würde;die Ausgabe sollte auf einem hochauflösenden Belichter erfolgen. |
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