Fraktur-Schriften

Dieser Text wurde mit Old English erstellt.
Basierend auf der gotischen Schrift und der spätmittelalterlichen Kalligrafie umfasst diese Gruppe die Schriften aus den Anfängen der Buchdruckerkunst bis hin zu den verschnörkelten gotischen Schrifttypen im Deutschland des 19. Jahrhunderts. Dieser Kategorie werden auch Schriften zugerechnet, die zwar „gotisch“ anmuten, jedoch von zeitgenössischen Designern entworfen wurden.
Frakturschriften enthalten das lange s und zusätzliche Ligaturen (ch, sch, tz usw.). Sie weisen ein schmaleres Schriftbild auf als die Antiquaschriften. Unsere Auswahl umfasst Schriften im Old English- und im Frakturstil.

Hinweis: Diese Seite enthält nur eine kleine Auswahl unserer persönlichen Favoriten unter den Fraktur-Schriften. Viele weitere Sans Serif-Schriften aus der Linotype Library finden Sie mit unserer Stichwortsuche.

Dies ist die Auswahl der Linotype-Schriftexperten:



Mittelalterlich/gotisch | Keltisch | Modern
Mittelalterlich/gotisch
Die traditionellen gebrochenen Schriften erinnern an Ritter, Minnesänger, Zinnen und Türme – also an Motive des romantischen Mittelalters. Heute werden sie bei einer Vielzahl von Anwendungsgebieten eingesetzt, z. B. für Überschriften, Logos, Schilder, Fantasy-Games, Filme und vieles mehr. Der Begriff „Gothic” hat im englischen Sprachgebrauch kaum etwas mit dem Zeitalter der Gotik zu tun, sondern eher mit Mystik und Fantasy, weshalb diese Schriften gerne auch für Anlässe wie Halloween oder für Vampirfilme verwendet werden, aber auch auf CD-Labels und Plakaten.
Keltisch
Keltische Schriften stehen für gälische und keltische Kultur und eignen sich sehr gut für Überschriften und kurze Texte, etwa zu Literatur und Reisen, Kunst und Geschichte oder für Beschriftungen auf Verpackungen von Spielen und Videos. Sie eignen sich für alles, was mit Mystik oder altem Brauchtum zu tun hat. Beispiele finden Sie in jedem Irish Pub!
Modern
Auch moderne Typendesigner schaffen immer wieder zeitgenössische gebrochene Schriften, indem sie den altertümlich wirkenden keltischen Stil mit neuen Formen und Techniken verbinden. Auch wenn die traditionellen Elemente oft nur angedeutet sind, so ist das Ergebnis doch ein unverkennbarer keltischer Look. – Eine gute Wahl für zeitgenössische Typografie, die bei gotischen Themen zum Einsatz kommt.