Die Utopia™ Schriftfamilie ist in der
Adobe-Bibliothek enthalten.
Die Utopia wurde von Robert Slimbach entworfen. 1987 Schloß sich Robert Slimbach der "Adobe Systems" an. Während seiner Tätigkeit bei der "Adobe Systems Incorporation" entstanden eine Reihe von Schriften, wie die Minion, die Poetica und die Schriftfamilie Utopia.
Die Utopia ist speziell für das elektronische Publizieren konzipiert. Durch ihr besonders komplexes Schnittsortiment bietet sie eine Vielzahl eleganter Lösungen für fast alle typografischen Probleme an. Besonders in der Bürokommunikation, die nach vielseitigen, gut ausgebauten Schriftfamilien verlangt, ist dies von großer Bedeutung. Die vielen Schnitte lassen sich alle untereinander mischen und ermöglichen eine sensible Grauwertabstufung und Auszeichnung.
Für den Textsatz hält sie drei Basisschnitte bereit (regular, semibold, bold), ergänzt durch den extrafetten Headlineschnitt (black), ein Versalalphabet mit Ziffern (Titling Capitals) und Kapitälchen.
Die "Expert Collection" verfügt über zusätzliche Zeichensätze, wie Mediävalziffern, Bruchziffern, Ligaturen, hoch- und tiefstehende Ziffern für den wissenschaftlichen Satz, alles mit den dazugehörigen kursiven Versionen.
Alle nur denkbaren Satzprobleme können hiermit auf elegante Art und Weise gelöst werden.
Slimbach legte seiner Utopia nicht nur die Merkmale der Barock-Antiqua zugrunde, auch eklektizistische Einflüsse sind erkennbar, wie z.B. die flach gestalteten Spitzen des A, W, und V. Die Utopia ist eine unkomplizierte und strapazierfähige Schrift, die sowohl für lange Texte, als auch für Überschriften geeignet ist.