The French designer Georges Peignot (born 24. 6. 1872, died 28. 9. 1915) created the fonts Cochin® (1914) and Nicolas Cochin® (1912).
Georges Peignot designed Cochin based on copper engravings of the 18th century and Charles Malin cut the typeface in 1912 for the Paris foundry Deberny & Peignot. The font is named after the French engraver Charles Nicolas Cochin (1715–1790) although its style had little to do with that of the copper artist's. The font displays a curious mix of style [...]
Entstanden durch Zusammenschluß der Firmen Deberny & Cie (gegr. 1818) und Peignot & fils (gegr. 1842) im Jahre 1923. Die wichtigsten Schriftdesigner waren A. M. Cassandre und Adrian Frutiger. In den 50er Jahren wird eine der ersten brauchbaren Fotosetzmaschinen, die Lumitype, gebaut. Im Jahre 1972 erwarb die Haas’sche Gießerei in Münchenstein die Firma.
Font Designer: Georges Peignot
Georges Peignot designed Cochin® based on copper engravings of the 18th century and Charles Malin cut the typeface in 1912 for the Paris foundry Deberny & Peignot. The font is named after the French engraver Charles Nicolas Cochin (1715–1790) although its style had little to do with that of the copper artist's. The font displays a curious mix of style elements and could be placed as a part of the typographical Neorenaissance movement. Cochin is [...]
Georges Peignot zeichnete die Cochin nach Kupferstechervorlagen des 18. Jahrhunderts. Er benannte sie nach dem französischen barocken Kupferstecher Charles Nicolas Cochin (1715-1790), mit dessen Stil die Schrift allerdings wenig zu tun hat. Vielmehr beinhaltet diese Schrift eine kuriose Mischung verschiedener Stilelemente und könnte der typografischen Neorenaissancebewegung zugerechnet werden, von der das französische Schriftgußwesen ansonsten unberührt blieb. Geschnitten wurden die Cochin von Charles Malin 1912 für die Pariser Schiftgießerei Deberny & Peignot. In vielem erinnert diese Schrift an die amerikanische Ohio, die vor 1907 bei ATF erschien. Die Cochin hat ein besonders großes und breites Bild, einige Minuskeln haben sehr lange Schäfte, die Serifen der Versalien wirken breit und schmal. Trotz ihrer zeichnerischen Unausgeglichenheit wurde die Cochin in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein Welterfolg und von vielen Gießereien vertrieben.
Cochin is a trademark of Linotype Corp. registered in the U.S. Patent and Trademark Office and may be registered in certain other jurisdictions in the name of Linotype Corp. or its licensee Linotype GmbH.
Qualitätsmerkmale
Die Platinum Collection ist eine Exklusiv-Reihe besonders optimierter, klassischer Schriften der Linotype Library.
XSF-Fonts sind OpenType- oder TrueType-Fonts, die auch bei kleinen Schriftgrößen oder niedriger Auflösung auf dem Bildschirm gestochen scharf wirken. Sie wurden speziell entwickelt und optimiert für die Darstellung gut lesbarer Schriften auf Computer-Bildschirmen, die in Verbindung mit dem Microsoft® Windows-Betriebssystem genutzt werden.
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