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Der typografische Tipp des Monats von Akira Kobayashi, dem künstlerischen Leiter bei Linotype!
Juli 2006: Die Mischung macht’s!
Wird mehr als nur eine Schrift in einer Gestaltung verwendet, sollte man sich an eine einfache Regel halten: Die Schriften sollten einander nicht zu sehr ähneln, sondern in einem gewissen Kontrast stehen. So kommt Spannung und Abwechslung in das Gesamtwerk.
Beispiel 1: Grosse Überschrift, [...]
Die allgemeinen historischen Wurzeln der Garamond können unter dem Beschreibungsnamen"GaramondNr.5" nachgelesen werden. Den berühmtgewordenen Interpretationen der Stempel Garamond aus den 20er Jahren liegen die Original-Garamond-Schriften als typische Renaissanceschriften zugrunde. Die Stempel Garamond wurde schon Ende der 20er Jahre um einen für die damalige Zeit völlig moderne halbfett-kursive Variante ergänzt. Mit den freien Initialen zur Garamond fügte man eine weitere sehr interessante Variante eines Versalalphabets hinzu, dessen Ursprünge aus dem Kupferstich kamen. Mitte der 80er Jahre ergänzte man die Stempel Garamond um eine schmale Variante für den Filmsatz. Leider sind diese Schnitte und die freien Initialen noch nicht im Postscriptformat verfügbar. Seit ihrem Erscheinen gehört diese Version der Garamond zu den am meisten verwendeten Buchschriften. Daraus gesetzte Werke sind ständig unter den Prämierungen für die schönsten Bücher anzutreffen.