Die Tetria, so erzählt Martin Jagodzinski, der Gestalter der Schrift "entstand aus dem Anspruch heraus, eine kompakte und raumsparende, aber dennoch konstruierte Linear-Antiqua zu entwerfen. Sie verbindet den Ausdruck der Einfachheit von "Norm"-Schriften wie z.B. der DIN Mittelschrift mit Elementen aus der Renaissance-Antiqua, die die Lesbarkeit fördern. Deshalb verfügt sie über Mediävalziffern und größere Unterschiede in den Strichstärken, was kleine Schriftgrößen ermöglicht." Inspirationsquelle waren hierbei für den Berliner Designer die Entwürfe von Joost Schmidt und Herbert Bayer, aber auch Norm-Schriften wie die DIN Mittelschrift. Den Namen leitete Martin Jagodzinski von dem griechischen Wort für "vier" (Tetra) ab: "Vier ist eine Kennziffer einfacher nützlicher Gegenstände wie z.B.: Ein Auto hat vier Räder und ein Buch hat vier Ecken. Außerdem liegt der Grundaufbau der Tetria auf der einfachen geometrischen Form des Rechtecks ("Condensed", dadurch läuft die Tetria sehr eng)." Einsetzbar ist die sehr platzsparende Tetria sowohl als Corporate Typeface z.B. für Wortmarken und Fließtexte, als auch als Display Font für die visuelle Kommunikation z. B. für Flyer, Plakate und auf dem Bildschirm.