Schutzumschlag, 1951
Innentitel, 1952
Umschlag, 1958
Umschlag, 1959
Kalender-Titelblatt, 1975
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Rückkehr in die SchweizBald nach seiner Rückkehr in die Schweiz Ende 1949, zu der Tschichold durch die massive Abwertung des englischen Pfunds gezwungen war, begannen Verhandlungen über die Annahme einer Berufung an die Meisterschule für Deutschlands Buchdrucker in München. Aufgrund unzumutbarer Bedingungen – unter anderem sollte Tschichold auf die schweizerische Staatsbürgerschaft verzichten – wurde daraus jedoch nichts. Mittlerweile war eins von Tschicholds wichtigsten Büchern erschienen, das "Meisterbuch der Schrift", in dem sich seine dreißigjährige Beschäftigung mit Schriftformen aller Zeiten widerspiegelte. Ab 1955 war er Typograf im Hoffmann-La Roche-Konzern in Basel. Seit dieser Zeit bekam er eine ganze Reihe hoher Auszeichnungen und Angebote in Europa und den USA. Das am weitesten verbreitetste und in die meisten Sprachen übersetzte Buch Tschicholds, „Willkürliche Maßverhältnisse der Buchseite”, erschien 1962 erstmalig und wurde 18mal neu aufgelegt. Anfang 1967 reiste Tschichold in die USA und hielt dort unter anderem Vorträge in der Harvard University, der Yale University und in Chicago. 1967 erschien die Sabon bei Linotype, Stempel und Monotype. Ältere Schriften von Tschichold, die er für die Uhertype gezeichnet hatte, sind bedeutungslos geblieben. Jan Tschichold starb am 11. August 1974 in Locarno in der Schweiz. Wenige haben tiefere Spuren in der Typographie der letzten fünfzig Jahre hinterlassen als Jan Tschichold. Obwohl er nur acht Jahre lang, und noch dazu in seiner Jugendzeit, ein Lehramt innehatte, hat er ungezählte Schüler. Er hat die veraltete Typographie von 1925 abgeschafft und Platz geschaffen für eine moderne, strukturierte und geregelte Typographie. |
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