
Amanda™ ist eine Schriftfamilie mit zwei Fonts von Tom Rickner. Dieser entwarf die Schriften gemeinsam mit seiner Frau, während sie ihr erstes Kind erwarteten, wenn sie ihrer Tochter letztendlich auch einen anderen Namen gaben. Amanda hat leicht handschriftliche Züge und ist voller Lebenskraft, Kontraste und Winkligkeit. Die Struktur erinnert an einige Schriften aus der Familie Lydian, durch die sie auch inspiriert wurde. |
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Nach Ansicht des Designers David Farey, „ist Cachet™ dicktengleich, liniengleich und doch wieder nicht”. Wo ist der Trick? Schriften mit einer einheitlichen Zeichen- und Strichstärke büßen in der Regel an Lesbarkeit ein. Bei der Gestaltung von Cachet hatte sich Farey das Ziel gesetzt, eine Schrift zu entwerfen, die den Eindruck von Dicktengleichheit vermittelt, gleichzeitig jedoch eine unterschwellige Dosis Lesbarkeit bietet.
Auf den ersten Blick scheint Cachet aus senkrechten und fast senkrechten Linien zu bestehen. Schaut man genauer hin, entdeckt man jedoch zahlreiche Feinheiten. Die gekrümmten Linien zeigen eine fast handschriftlich wirkende Spontaneität. Die Verbindungspunkte sind leicht abgeschrägt und die Linienabschlüsse abgerundet. Diese leichten Abweichungen von der geometrischen Gleichförmigkeit verleihen dem Design menschliche, organische und entschieden nicht-digitale Züge. Ein weiterer Vorteil ist, dass die feine Modulation die Lesbarkeit verbessert.
Dank dem subtilen Design und dieser Modulation ist Cachet von Farey eine gut lesbare und vielseitig nutzbare, neue Schrift. |
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Fluidum wurde 1951 von Aldo Novarese erstellt. Wie schon der Name bereits verrät, ist das Design sehr fließend. Diese kontrastreiche Schreibschrift schlängelt und dreht sich auf der Schreiblinie. Die Schrift ist eine Art Mischung zwischen den kursiven Buchstaben des Giambattista Bodoni und den späteren, schwereren Designs von Aldo Novarese, wie Microgramma™ , Eurostile™ und Sprint™. Fluidum sollte in großen Schriftgrößen zum Einsatz kommen und ist perfekt für Einladungen, Grußkarten und edle Logos. |
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Mundo Sans™ von Carl Crossgrove wird immer populärer. Mundo Sans, eine humanistische Sans Serif, bereichert dieses erfolgreiche Genre mit seiner ganz persönlichen Ausstrahlung. Zusätzlich zu den feinen Schriften, die vor Mundo Sans entstanden, entdeckte Crossgrove seine Sympathie für handschriftliche Beschilderungen – dies wirkte sich stark auf die kräftigen Schnitte der Mundo Sans-Schriftfamilie aus.
Mit diesem Schriftprojekt beabsichtigte Crossgrove die Erstellung einer humanistischen Schrift mit einem feinen Feder-Duktus, einer grossen Palette an Schnitten sowie einem fliessenden, unauffälligen Kursivschnitt. Das Design hielt er klar und charakteristisch genug für Bildschirm-Anwendungen, seine Unaufdinglichkeit und Ebenmässigkeit perfekt für die Erfassung von Texten. Mit sieben Schnitten und den jeweils dazugehörigen Kursiven bleiben kaum noch Wünsche offen. Die Schnitte reichen von dem feinen, unauffälligem Extra Light-Schnitt über die bodenständige Medium bis zum lebendigen, robusten Ultra-Schnitt. Die Italic-Schnitte der Mundo Sans sind echte Kursive mit fliessenden Strichen und deutlich kalligraphischen Merkmalen. Der Bogen im Abstrich des „a”, der absteigende Strich des „f” sowie zierliche Kurven bei der Grundlinie des „z” schmücken das Design und heben es gegenüber eher traditionellen Oblique-Style Kursivschriften hervor. Crossgrove sagt, dass Mundo Sans nicht revolutionär sein soll, die Schrift dennoch gegenüber anderen Designs einen ganz eigenen Charakter vorweise. Auch ohne grosse Ankündigung, diese Schrift sei neu und anders – Mundo Sans ist für viele Fälle einsatzbereit! |
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Nadianne™ ist ein Font des berühmten italienischen Schriftdesigners Aldo Novarese (der ITC Novarese™, Eurostile® und viele andere Schriften schuf). Die elegante, gut lesbare Agfa Nadianne eignet sich für Einladungen ebenso wie für Geschäftsbriefe. |
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Der Agenturkunde wollte eine „ultramoderne” Schrift, „futuristisch, aber ohne Spielereien oder Oberflächlichkeit”, gemäß des vorangegangenen Design-Briefings. Sebastian Lester nahm diesen anspruchsvollen Auftrag an. Bald wurde das Projekt jedoch aufgrund einer bürokratischen Entscheidung eingestellt.
„Ich blieb mit einem Skizzenbuch voller Ideen zurück und dachte, dass es eine Schande wäre, daraus nichts zu machen”, sagte Lester. So entschied er, das Projekt auf eigene Faust fertigzustellen.
Lesters Analyse bestätigte, dass der prinzipielle Bestandteil einer ultramodernen Schrift aus seiner Zeichenstruktur besteht: eine sorgfältig gezeichnete, strichstärkengleiche Form, offene Buchstabenformen und geschmeidige, strenge Kurven. Lester beschloss, diese Eigenschaften weiter auszuführen, um eine Schrift zu konzipieren, welche die Grenze von modern zu futuristisch überschreitet.
Nach etwa einem Jahr der anfänglichen, konzeptionellen Arbeit entstanden zwei hochfunktionelle, vielseitige Schriften. Dies sind Neo® Sans und Neo Tech, und Lester beschreibt diese Entwürfe als „lesbar, ohne neutral zu sein, nuanciert, aber nicht übergenau und ausdrucksvoll, ohne unruhig zu wirken.” Neo Sans sowie die eher minimalistische Neo Tech-Schriftfamilie sind beide in sechs Schnitten erhältlich, von Light bis Ultra. Jeder Schnitt verfügt über eine begleitende Kursive; die Neo Tech bietet außerdem eine Reihe alternativer Zeichen.
Da diese Schrift konzipiert wurde, um heute und auch in der Zukunft modern zu wirken, verkörpern Neo Sans und Neo Tech eine funktionelle und ästhetische Klasse, die ihnen einen Platz in der Liste der Klassiker der Monotype-Schriftenbibliothek zukommen lässt. |
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Monotype Script ist eine Schreibschrift im französischen Stil aus dem Jahr 1930. Warum französisch? Einige in diesem Design enthaltene Formen waren in traditionellen französischen Schriftzügen und Schilderschriften üblich, zum Beispiel das große A, das eine vergrößerte Version des Kleinbuchstabens ist. |
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Soho® gehört zu den neuesten Designs der wachsenden Schriftenpalette von Sebastian Lester. Das Ergebnis dieses großen Projekts ist eine präzise konstruierte OpenType-Schrift in neun Strichstärken und fünf Breiten: Sie bietet 40 Schriften, 32.668 Zeichen und 24 OpenType-Funktionen.
Soho folgt den populären Designs Neo Sans, Neo Tech und der Debütschrift Scene® dicht auf den Fersen und repräsentiert drei Jahre Arbeit des Designers Lester. „Als Schriftdesigner bin ich stets auf der Suche nach Wegen zur Lösung moderner Probleme wie Lesbarkeit in aktuellen Medien. Daher entwerfe ich Schriften, die in technisch anspruchsvollen Unternehmens- und Publishing-Umgebungen präzise und effizient arbeiten.”
Serienbetonte Linearantiqua haben einen Hauch Renaissance und bieten Vielseitigkeit, für die Corporate Identity ebenso wie für Marken, Text oder Akzidenz-Anwendungen. Mit einer Auswahl von 40 Strichstärken gibt Soho dem Gestalter unzählige Möglichkeiten, von den ultraschicken Linien der schlanken Ausführungen bis zu dem felsenfesten Standpunkt der robusten Versionen.
Soho ist plattformunabhängig. Die Pro-Version bietet umfassende Unterstützung für mitteleuropäische Sprachen. In Kombination mit Softwareanwendungen, die OpenType unterstützen, stehen dem Anwender zahlreiche nützliche Funktionen wie „Stilsätze” zur Verfügung, mit denen auf Mausklick verschiedene Alternativzeichen verwendet werden können, um dem Schriftbild bestimmte Nuancen zu verleihen – von konservativ bis ultramodern. Die großzügige Auswahl an Glyphen umfasst auch Ligaturen und Kapitälchen. |
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Storm Sans™ ist eine serifenlose Schriftfamilie im skandinavischen Stil. Sie wurde von Nina Lee Storm entworfen und zeigt einige Ähnlichkeiten mit ihrer späterer, komplexeren Schrift Noa™. Storm Sans vermittelt ganz das Flair ihres Ursprungslandes Dänemark, mit typisch dänischen Zügen bestimmter Buchstaben. Der Font enthält Mediävalziffern als Standardzahlen. |
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Stuyvesant™ ist ein Dekodesign der 50er Jahre. Die im Gravur-Stil gehaltene Schrift hat eine sehr geringe x-Höhe und Großbuchstaben, die wesentlich höher sind als die Oberlängen. Sie eignet sich perfekt für formelle Anwendungen wie Designs für Urlaubskarten, Einladungen oder Urkunden. |
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Zemestro™ ist ein geradliniges Design für komfortables Lesen. Um es mit den Worten des Designers Dave Farey auszudrücken: „Sie hat nichts Handschriftliches und es gibt keine selbstdefinierenden, identifizierbaren Einzelzeichen – sie ist einfach sauber und schlicht konstruiert.”
Farey hatte sich vorgenommen, eine Schrift zu entwerfen, die besser lesbar und freundlicher ist als solche mit einheitlicher Strich- und Zeichenbreite. Das Ergebnis beruht auf zwei früheren Designs von Farey: Cachet™, einer serifenlosen Schrift mit abgerundeten Abschlüssen aus dem Jahr 1999 und einem Teilalphabet, das er für die britische wissenschaftliche Zeitschrift New Scientist entworfen hatte. Cachet scheint eine dicktengleiche Schrift mit geometrisch präzise konstruierten Linien zu sein, aber der Schein trügt. Die für New Scientist entworfenen Zeichen sind schmaler und strukturierter als die von Cachet. Bei dem Abkömmling Zemestro nahm Farey die Proportionen der Schrift von New Scientist auf und vervollkommnete sie zu einer kompletten Schriftfamilie. Runde Buchstaben haben kantige Kurven, die eine visuell konsistente Laufweite und eine gleichmäßige typografische Farbgebung gewährleisten. Die Abschlüsse sind nun eckig und rechtwinklig zur Linienausrichtung.
Die Schriftfamilie Zemestro ist in vier Strichstärken erhältlich, von denen die beiden leichteren zusätzliche Kursiv-Varianten haben. Text in der Strichstärke Book ist einladend und angenehm für die Augen, während Regular bestimmter und autoritärer wirkt. Die Strichstärken Medium und Bold eignen sich hervorragend, um im Text Schwerpunkte zu setzen und kommunizieren auch als Akzidenzschriften hervorragend.
Woher stammt der Name Zemestro? „Namen für Schriften haben mich schon immer fasziniert”, erzählt Farey. „Die meisten Namen meiner Schriften werden durch Filme oder Bücher inspiriert. Aus einem russischen Buch erfuhr ich, dass ‚Zemestro’ Dorfrat oder Ältestenrat bedeutete, bevor Genosse Lenin sie auflöste”, erklärt er. „Damit ist meine Schrift der erste Zemestro seit 1917, und ich finde, das war es wert, den Begriff wiederaufleben zu lassen.” |
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